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Amorphis
Reigning Phoenix Music
VÖ: 2025
Für ihr nunmehr 15. Studio-Album "Borderland" haben sich Amorphis einer Frischzellenkur unterzogen. Statt abstrakter Muster ziert ein Gemälde das Cover, anstelle von Jens Borgren verpflichteten die einst im melodischen Death Metal gestarteten Prog-Metaller Jacob Hansen. Ihr musikalisches Fundament bleibt dabei zunächst unangetastet.
Giant Haze
Tonzonen
VÖ: 2025
Schon mit den ersten Tönen von "Cosmic Mother" wird man gedanklich in die kalifornische Palm Desert gebeamt, denn auf dieser Platte wird Desert Rock in all seiner archaischen Ursprünglichkeit zelebriert.
Bruce Dickinson
BMG
VÖ: 2025
Es scheint fast so, als habe die Arbeit an "The Mandrake Project" (2024) Bruce Dickinson sein Solo-Werk wieder näher gebracht: Zunächst beschäftigte sich der Frontmann von Iron Maiden mit Dolby-Atmos-Mixen seiner Alleingänge. Nun ist die Umarbeitung von "Balls To Picasso" zu haben.
Deep Purple
Universal
VÖ: 2025
Die Mitschnitte der Auftritte in Osaka und das folgende ausverkaufte Konzert in Tokio, die als Doppel-LP unter dem Titel "Made In Japan" veröffentlicht werden, repräsentieren nichts weniger als die pure, unverfälschte Essenz der MK-II-Inkarnation von Deep Purple. Auch das verkannte "Rapture Of The Deep" (2005) hat eine Generalüberholung erhalten.
John Fogerty
Concord
VÖ: 2025
Nach etlichen Jahren seines Lebens hat John Fogerty die Kontrolle über sein eigenes geistiges Eigentum zurückerhalten. Seine Musik gehört dem 80-Jährigen endlich auch juristisch wieder. Und so hat er seine besten CCR-Songs einfach noch einmal neu aufgenommen.
Van Halen
Rhino
VÖ: 2025
Während es die Alben der Ära von David Lee Roth immer mal wieder als Neueditionen gab, wurde die kaum weniger imposante Schaffensphase von Van Halen mit Sänger Sammy Hagar lange ignoriert. Die neue Ausgabe von "Balance" orientiert sich an jener von "For Unlawful Carnal Knowledge" (2024): Zu erwarten ist demnach keine „Deluxe Edition“ sondern eine „Expanded Edition“.
Vor 30 Jahren erschien die Beatles-Serie Anthology. Auf Disney+ ist nun eine neue Ausgabe des Doku-Klassikers zu sehen: Als aufwendige Neubearbeitung. Jörg Laumann hat sie sich angeschaut.
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Paradise Lost
Nuclear Blast
VÖ: 2025
Ein Paradise Lost-Konzert kann schon mal zum statischen Dilemma mit einem in schiefen Tonlagen jammernden, sich ganzen Textzeilen verweigernden Nick Holmes verkommen — schade drum! Einer solchen Kritik muss sich Ascension nicht stellen: Ein herrlich stimmiges Album, das sich unumwunden an der Mittneunziger-Inkarnation von Paradise Lost anlehnt.
Wucan
Long Branch
VÖ: 2025
Wucan zählen zur Speerspitze des deutschen Retro-Rock und haben ihr Profil so geschärft, dass sie unverwechselbar sind. Während manche Bands in einem gleichklingenden Moor aus Heavy-, Stoner- und Psych-Rock versumpfen, waren Wucan schon immer störrischer, widerspenstiger.
Steve Hackett
InsideOut
VÖ: 2025
Erst im Januar hatte Steve Hackett mit "Live Magic At Trading Boundaries" sein jüngstes Live-Album veröffentlicht. Dessen intime, minimalistische und leicht schräge Natur ergibt nun deutlich mehr Sinn. Denn "The Lamb Stands Up Live At Royal Albert Hall" ist das im positiven Sinn überbordende, groß gedachte Gegenstück dazu.
Buddy Guy
RCA
VÖ: 2025
Buddy Guy hat auch mit 89 Jahren noch immer nicht die Nase voll vom Blues. Drei Jahre nach "The Blues Don’t Lie" präsentiert der Chicago-Verteran das kaum minder starke "Ain’t Done With The Blues".
Primal Fear
Reigning Phoenix Music
VÖ: 2025
Falls tatsächlich jemand Zweifel gehabt haben sollte, ob Mat Sinner und Ralf Scheepers ihre runderneuerte Truppe in gewohnt höchster Qualität auf Kurs halten können: Primal Fear zeigen sich auch mit ihrem 15. Studio-Album "Domination" trotz gravierender personeller Umbrüche in beeindruckender Form.
Arjen Lucassen
InsideOut
VÖ: 2025
Was würdest du tun, wenn die Welt wie wir sie kennen, in fünf Monaten aufhören würde zu existieren, ausgelöscht durch einen Asteroiden-Einschlag? Diese Frage nutzt Ayreon-Mastermind Arjen Lucassen als Ausgangspunkt für einen gewohnt schmackhaften Mix aus progressivem Hardrock, Pink Floyd-Anklängen und folkloristischen Einsprengseln.
Mavis Staples
Anti
VÖ: 2025
Auch wenn man sich mittlerweile daran gewöhnen durfte, im Dreijahrestakt neue Musik von Mavis Staples zu hören, sind Alben von ihr immer etwas ganz Besonderes. Nicht bloß wegen ihres Alters.
Jack The Joker
Frontiers
VÖ: 2025
The Devil To Pay In The Backlands hätte groß werden können. Mit Einflüssen von Volksmusik aus dem brasilianischen Hinterland und Karnevalsrhythmen gleichermaßen wäre alles für einen künftigen Klassiker des modernen Progressive Metal beisammen gewesen.
Bryan Adams
Bad Records
VÖ: 2025
Mit 65 Jahren macht Bryan Adams nicht nur stimmlich nach wie vor eine gute Figur, sondern findet auch als Songwriter immer mehr zur Form vergangener Rock-Großtaten im Stile von "Cuts Like A Knife" und "Reckless" zurück.
Robert Plant
Nonesuch
VÖ: 2025
Längst sind seine Solo-Exkursionen viel mehr als nur beliebige Liedersammlungen, gleichen eher beseelten Erkundungsreisen zu den Schnittstellen von Blues, Country und Folk. Das Cover-Album "Saving Grace" entstand in Zusammenarbeit mit Sängerin Suzi Dian.
Skyjoggers
Supernatural Cat
VÖ: 2000
Mehr als fünf Jahre Zeit haben sich Skyjoggers für "12021: Post-Electric Apocalypse" Zeit gelassen. Leider hört man das dem Album nicht an.
Foreigner
Rhino
VÖ: 2025
Der Entstehungsgeschichte des gloriosen vierten Albums von Foreigner haben wir in ROCKS Nr. 108 (05/2025) das „Schlaglicht“ gewidmet. Gleich mit ihrem Debütalbum stießen Foreigner 1977 in die vorderste Riege der Rock-Superstars vor, als die sie dem melodischen (Mainstream-)Rock der achtziger Jahre den Weg bereiteten.
Led Zeppelin
Sony Pictures
VÖ: 2025
Lange haben sich Led Zeppelin gegen eine Aufarbeitung ihrer Geschichte in filmischer Form gesträubt. Laut Gitarrist Jimmy Page seien die Filmemacher zu sehr an Themen abseits der Musik interessiert gewesen. Bei Regisseur Bernard McMahon war es offenbar anders.
Saxon
Silver Lining
VÖ: 2025
Dass Saxon für europäische Festivals gerne gebucht werden, ist nicht verwunderlich: Die ursympathischen Briten sind eine einnehmende Live-Band, können auf einen reich gefüllten Fundus an unzerstörbaren Genre-Hits zurückgreifen, denen sie in schöner Regelmäßigkeit aber auch starke neue Songs an die Seite stellen.

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