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Dream Theater
Warner
VÖ: 2016
Es wäre verdammt einfach, die New Yorker für ihr geradezu cineastisch ausgefallenes Konzept-Doppelalbum The Astonishing mit Hohn und Spott zu überschütten. Bereits die Story bietet schließlich einiges an Angriffsfläche.
David Bowie
Sony
VÖ: 2016
Verglichen mit The Next Day, mit dem David Bowie ohne jede Ankündigung eine gut zehn Jahre anhaltende Stille durchbrach, hätte Blackstar kaum gegensätzlicher ausfallen können.
Spock's Beard
InsideOut
VÖ: 2015
The Oblivion Particle ist das zweite Album, auf dem Ted Leonard zu hören ist — und das erste, auf dem der vormalige Sänger von Enchant zeigt, dass er endgültig angekommen ist in der Gruppe.
Cream
Universal
VÖ: 2014
Vor gut fünf Jahren hatte Waiting So Long das Schaffen von Cream auf farbigem Vinyl und als Bildplatten in einem Schuber zusammengefasst. Allerdings recht kurios: Disraeli Gears fehlte ganz, dafür wurde Wheels Of Fire in der Variante beigelegt, bei der die Live-Aufnahmen aus dem Filmore als eigenständige Einzel-LP ausgelagert wurden. Diese neue Box macht erheblich mehr Freude
Emerson Lake & Palmer
Mercury
VÖ: 2014
Dass 1973 als das mitunter wichtigste Jahr des Progressive-Rock gilt, ist nicht zuletzt Brain Salad Surgery zu verdanken: Jenem letzten im Kollektiv erarbeiteten Meisterwerk der wenig kompromissbereiten ELP, die sich darauf tollkühn in düster-bizarre Klangabgründe stürzten, die der Vorgänger Trilogy bestenfalls erahnen ließ.
IQ
Giant Electric Pea
VÖ: 2014
Um ihn herum mag sich die Musik noch so aufbrausend und düster geben — das Erkennungszeichen der famosen Neo-Progger ist auch auf ihrem zehnten Studioalbum die markante Stimme von Peter Nicholls. In der Tat hat sich das Tun der Engländer zu mehr Heaviness, einer unterschwelligen Düsternis und zu differenzierteren Arrangements verschoben.
Ian Anderson
Kscope
VÖ: 2014
Gerald Bostock ist zurück! Der Protagonist von Jethro Tulls Thick As A Brick tritt dieses Mal als Tourmanager auf, der im Buchladen des fiktiven Kaffs Linwell ein Manuskript des Amateur-Historikers Ernest T. Parritt in die Finger bekommt: ein Rundumschlag durch die britische Geschichte — mit Ausblick in die nahe Zukunft. Drumherum strickt Ian Anderson nun ein weiteres Konzeptalbum.
RPWL
Gentle Art Of Music
VÖ: 2014
Wenn ein Konzeptalbum die Frage stellt, ob die Menschheit für das von Platon formulierte Geschenk der absoluten Freiheit bereit sei, dann kann dieses Werk nur von RPWL stammen. Wie immer verhandeln sie ihr Thema mit intelligenter, vielschichtiger Musik, die aber in all ihrer Komplexität meist sehr eingängig bleibt.
Steven Wilson
Kscope
VÖ: 2013
Es ist „nur“ eine EP, und doch ist diese wieder vollgepackt mit Suchtstoff für den Wilson-Afficionado.
Steve Hackett
InsideOut
VÖ: 2013
Zum wiederholten Male interpretierte der langjährige Saitenkünstler der englischen Prog-Pioniere Genesis die Musik seiner alten Band — und veröffentlichte sie auf Alben, die allesamt viel besser und bedeutend spannender gerieten, als man es sich hätte erträumen können.
Ayreon
InsideOut
VÖ: 2013
Arjen Lucassen hält mit unerschrockener Standhaftigkeit das Rockoper-Genre am Leben. Wieder einmal hat der Holländer etliche Gastsänger (dieses Mal sind’s nur sieben) ins Studio gelotst und ihnen in Rick Wakeman, Keith Emerson, John Wetton und Steve Hackett verdiente Veteranen des Prog-Rock zur Seite gestellt.
Greg Lake
Cherry Red
VÖ: 2013
»Den Mist nimmst du bitte alleine auf«, soll Keith Emerson gesagt haben, als er erstmals die Rohfassung des von seinem Bandkollegen Greg Lake geschriebenen ›Lucky Man‹ gehört hat. Hinter jedem großen Song, so heißt es.
Steve Hackett
InsideOut
VÖ: 2012
Der langjährige Gitarrist der englischen Prog-Pioniere Genesis interpretiert zum zweiten Mal mit großem Eifer Stücke seiner alten Band. Eine Vielzahl von Gastmusikern entsorgte die partielle Kauzigkeit von Wunderwerken wie ›The Musical Box‹, die hier einfühlsam zu neuer Klangkunst modelliert werden.
Big Big Train
Giant Electric Pea
VÖ: 2012
Sänger David Longdon klingt noch immer wie der kleine Bruder von Peter Gabriel. Musikalisch bleiben die englischen Progger ihrer Linie treu und kombinieren die Yes und die Genesis der frühen Siebziger. Innovativ geht anders.
Rush
Roadrunner
VÖ: 2011
Ohne aktuelles Studiowerk, dafür mit einem gerade dreißig Jahre alt gewordenen Klassiker im Gepäck: Die Voraussetzung, tief in der Vergangenheit zu graben, waren für das kanadische Kleeblatt diesen Sommer mehr als günstig.
Spock's Beard
Music Theories
VÖ: 2010
Vier Jahre musste die fanatische Anhängerschar der Neo-Proggies auf neues Futter warten. Die haben sich auf dem vierten Album nach dem Ausstieg ihres kreativen Kopfes Neal Morse wieder auf alte Stärken besonnen und die Einflüsse moderner Rockmusik amerikanischer Prägung auf ein Mindestmaß reduziert.
Steve Hackett
InsideOut
VÖ: 2009
Von klassischen Gitarren über Genesis-Interpretationen bis hin zur philharmonischen Wucht: Der ehemalige Genesis-Virtuose lässt sich auch nach über dreißig Solojahren und zweiundzwanzig eigenen Veröffentlichungen nicht in ein musikalisches Korsett zwängen.

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