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Während sein jüngerer, 2021 verstorbener Bruder Dusty mit ZZ Top Weltruhm erlangte, blieb John Rockford „Rocky“ Hill lieber für sich. Sein zweites Solo-Album ist ein vergessener Klassiker.
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Eine Platte lang scheinen Bandit goldrichtig zu liegen mit ihrem Hardrock. Dann klinkt sich nahezu die komplette Band aus — unter ihnen Bassist Cliff Williams, der bei AC/DC anheuert.
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In Norwegen ist Musikern vieles möglich, was anderswo undenkbar scheint. Seit 2006 betreibt Tasten-Derwisch Ståle Storløkken Elephant9: Ein improvisationsfreudiges Jazz-, Prog- und Psychedelic-Rock-Trio, das immer wieder neu gefangen nimmt.
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Ende der Siebziger findet Kerry Livgren zu einer tiefen Überzeugung. Der Solo-Einstand des Kansas-Musikers gerät nicht nur zu seinem Glaubensbekenntnis: "Seeds Of Change" ist ein erstklassiges Prog- und Pomprock-Werk.
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Nach dem genialen Düster-Konzept-Epos "Brave" fanden Marillion zu einer melodisch robusteren Ausrichtung ihrer Stücke. "Afraid Of Sunlight" (1995) ist eine schwer greifbare Mischung aus Breitwand-Prog-Bombast, Alternative Rock und intelligent produziertem Art-Pop.
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Mit Slash’s Snakepit versuchte sich Gitarrist Slash eine musikalische Perspektive ohne Guns N’Roses aufzubauen. Auch heute funktioniert die simple, gelegentlich etwas grobkörnige Mischung der Gunners, Siebziger-Aerosmith und Tesla mit Southern-Rock-Esprit bestens.
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Als "Boston" im späten August 1976 erscheint, hat die Platte die Wirkung einer Schockwelle. Vollendeter und zugänglicher hatte pompöser, melodischer Hardrock selten geklungen. Es ist zuallererst das Baby von Multiinstrumentalist, Tüftler und Perfektionist Tom Scholz.
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The James Hunter Six
Whatever It Takes (2018)
Mit seiner großen Leidenschaft für den Soul und Rhythm’n’Blues der Fünfziger und frühen Sechziger hat Sänger, Gitarrist und Komponist James Hunter nie hinterm Berg gehalten. "Whatever It Takes" klingt wie frisch der Zeitmaschine entstiegen.
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Dank seiner Veröffentlichungen mit der Paul Butterfield Blues Band gilt Mike Bloomfield als der erste große Gitarrenheld Amerikas. In den späten Sechzigern tat er sich Bloomfield mit Al Kooper zusammen.
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»Generell ist alles, was wir machen, sehr schwierig«, gab Gitarrist Warren DeMartini 2010 zur Veröffentlichung dieses Albums zu verstehen. Und legte nach: »"Infestation" ist entstanden, weil noch zehn Prozent Funktionalität in Ratt stecken. Würde alles rund laufen, könnten wir vermutlich alle sechs Monate eine Platte veröffentlichen.«
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Ihre Hardrock-Prog-Hybriden mit Groove, Soul und akribisch an den Beatles geschulten Gesangsharmonien ergaben in den späten Achtzigern alles andere als einen Allerweltssound. Auf ihrem Drittwerk gaben sich die Texaner zugänglich wie selten.
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Bark At The Moon als Einstand von Jake E. Lee bei Ozzy Osbourne mag das bessere und gewichtigere Album sein. Und doch ist auch das drei Jahre später nachgelegte The Ultimate Sin (1986) um herausragende Ozzy-Monumente nicht verlegen.
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Frankie Miller
The Rock (1975)
Mit jeder Menge Soul in der Stimme veröffentlichte der Schotte Frankie Miller in den frühen Siebzigern hochkarätige Alben im Jahrestakt. "The Rock" (1975) war das dritte in Folge — und sein wohl bestes überhaupt.
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Little Feat sind immer etwas Besonderes geblieben. In ihrer Musik genauso wie in ihrer Geschichte, die 1969 begann, nachdem Frank Zappa seinen Gitarristen Lowell George aus den Mothers Of Invention schmiss, weil dessen Song ›Willin’‹ den Genuss von Drogen thematisierte.
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Mit ihrem Sound zwischen Psychedelic-, Progressive- und Jam-Rockmachen sich Nektar im Deutschland der frühen Siebziger viele Freunde. Auf "…Sounds Like This" fahren sie das Improvisationselement ihrer Musik zurück — und suchen Kontakt zu Uriah Heep, Humble Pie und Procol Harum.
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Dass man sich an Starz heute vorrangig als gescheiterte Band aus der Businessblase von Kiss erinnert, wird ihrer Musik nicht im Ansatz gerecht. "Violation" ist die stärkste Platte der von Sänger Michael Lee Smith angeführten Band.
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Faith No More
Angel Dust (1992)
Als sich das Jahr 1990 dem Ende zuneigt, zweifelt niemand mehr daran, dass Faith No More eine goldene Zukunft bevorsteht: Über anderthalb Millionen Mal hatte sich ihr drittes Album "The Real Thing" alleine in den USA verkauft. Erschöpfung trug erheblich dazu bei, dass das nächste Album "Angel Dust" dunkler und härter geriet.
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Dass ihnen die Ideen ausgehen könnten, schien einigermaßen abseitig. Und doch stand im Sommer 1977 die Richtungsfrage im Raum, als Queen in einem Londoner Aufnahmestudio zusammenkamen, um ihr sechstes Album entstehen zu lassen.
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Shadow Gallery
Tyranny (1998)
Mit ihrem Zweitwerk "Carved In Stone" gelang den melodieseligen Prog-Metallern 1995 ein betörendes Genre-Highlight. Ihr Meisterstück folgte drei Jahre später: "Tyranny" ist der besten Konzeptalben der Neunziger — mit Dream Theater, Savatage, Queen und Kansas als Eckpfeilern.
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Mit ihrer Interpretation des Progressive Rock der Siebziger wurden Marillion zum Vorreiter des Neo-Prog. Auch um sie herum gelang es in den Achtzigern immer wieder, Art-Rock-Strukturen mit Pop und Melodiezauber zu vernetzen: IQ etwa sind zur wichtigen Konstanten der britischen Neo-Prog-Szene geworden.
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In den späten Siebzigern gewinnen Molly Hatchet unter der Obhut von Lynyrd Skynyrd-Sänger Ronnie Van Zant an Format. Rasch entwickelt sich das Sextett zu einem der härtesten Genre-Vertreter neben Blackfoot.
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