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Bobbie Dazzle

Star Power

Rise Above
VÖ: 2026

Rock’n’Roll mit Augenzwinkern

Bobbie Dazzle kanalisiert das Starman-Erbe von David Bowie und ergänzt es mit pompösem Glam und bombastischem Prog. Auf ihrem abwechslungsreichen Debütnachfolger gibt sich die britische Künstlerin optisch wie eine Reinkarnation von Ziggy Stardust: karottenrotes Haar, glänzendes Space-Outfit oder alternativ Streifenanzug, silberne Plateaustiefel bringen sie der besungenen Star Power ein gutes Stückchen näher. Musikalisch ist sie im Grundtenor eher auf der fröhlich stampfenden Seite von Glamrock Bands wie Slade oder Sweet. Hinzu kommen wild-kosmische Synthesizer-Exzesse, solider Classic Rock mit Pianoparts, die einen an Elton Johns ›Saturday Night’s Alright (For Fighting)‹ erinnern, hier und da überlebensgroße Prog-Teile, Psychedelic, ein verdammt attraktiver Pop-Appeal, der die Melodiegröße von Bands wie ABBA anzapft, und natürlich der akzentuierte Einsatz der Querflöte — eins ihrer Markenzeichen, das ihre Musik auch in eine Traditionslinie mit Bands wie Jethro Tull oder Traffic stellt. Eine gehörige Portion Augenzwinkern, Dazzles tolle Stimme und ein Solo von Lita Ford im Schlusstrack runden das bunte Paket ab und schaffen genau das, was sich die Künstlerin zum Ziel gesetzt hat: Bobbie Dazzle bringt den Fun zurück in den Rock’n’Roll!

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(8/10)

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