Bis 2022 waren sukzessive die letzten fünf Studiowerke der Liverpooler als Deluxe-Varianten neu veröffentlicht worden. Revolver (1966), Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band (1967), das weiße Album (1968), Abbey Road (1969) und Let It Be (1970) waren dabei von Produzent Giles Martin und Tontechniker Sam Okell neu gemischt und um wertvolles Bonusmaterial erweitert worden.
Vieles in der Newsletter-Mail spricht nun dafür, dass als nächstes Rubber Soul die gleiche Behandlung zu Teil wird. Die Farbgebung und die verwendeten Fotomotive etwa, der Betreff »It's been a long time, now I'm coming back home...« ist ein Zitat aus ›Wait‹, dem fünften Song auf der zweiten Seite des Original-Vinyls.
Schon bei Revolver hatte Martin von technischen Herausforderungen berichtet, die womöglich auch für die lange Wartezeit der Rubber Soul-Bearbeitung verantwortlich sein könnte. » ›Taxman‹ von Revolver hat etwa Gitarre, Bass und Schlagzeug auf einer Spur und den Gesang, eine Art Shaker und das Gitarrensolo auf einer weiteren«, so der Sohn von Original-Produzent George Martin vor vier Jahren gegenüber dem US-Branchendienst Variety. »Es klingt hervorragend; es ist toll aufgenommen und gemischt. Wir müssen schauen, mit welcher Technologie wir das entmischen können. Ich möchte etwas wirklich innovatives mit Rubber Soul und Revolver machen und nicht nur ein Remaster — das hat es schließlich schon gegeben.«









