Das kommende Jahr erscheint ideal für eine Rückschau auf die große Karriere von Fleetwood Mac: 2027 jährt sich zum 60. Mal, dass drei frühere Mitglieder von John Mayalls Bluesbreakers die Band gründeten. Unter der Federführung von Gitarrist Peter Green veröffentlichten die Briten drei Studio- und zwei Live-Alben. Seine Position als singender Gitarrist übernahm ab 1970 zunächst Danny Kirwan, dann Bob Welch. Neun der 17 als Fleetwood Mac veröffentlichten Studiowerke erschienen bis zu diesem Zeitpunkt.
Zum globalen Massen-Phänomen wird die Formation freilich erst mit dem Einstieg des amerikanischen Paares Stevie Nicks (Gesang) und Lindsey Buckingham (Gitarre). Ihr Einstand Fleetwood Mac (1975), vor allem aber ihr zweites gemeinsames Album Rumours (1977) werden weltweit millionenfach verkauft. Gerade letzteres, das im kommenden Jahr sein 50. Jubiläum feiert und eine der meistverkauften LPs aller Zeiten ist, steht nun auch im Mittelpunkt von Fleetwood Mac: The Chain, der ersten offiziell authorisierten Film-Dokumentation über die britisch-amerikanische Freundschaft.
Der Streifen erzählt laut Pressemitteilung die Geschichte der Band ab 1974 bis in die Gegenwart, spart offenbar also die Frühzeit als Bluesrock-Band aus. Illustriert wird sie von bisher unveröffentlichtem Material sowie neuen Interviews mit den Kernmitgliedern. Benannt ist der Film nach der Rumours-Auskopplung ›The Chain‹, der einzigen Nummer, die besagte Kernmitglieder der damaligen Besetzung — Sängerin Nicks, Gitarrist Buckingham, die 2022 verstorbene Keyboarderin Christine McVie, Bassist John McVie und Schlagzeuger Mick Fleetwood — gemeinsam als Autoren nennt.
Realisiert wurde Fleetwood Mac: The Chain vom Oscar-nominierten Regisseur Frank Marshall; produziert wurde er von The Kennedy/MArshall Company und White Horse Pictures (The Beatles: Eight Days A Week - The Touring Years, No Direction Home: Bob Dylan). Abrufbar ist der Streifen ab dem 29. Januar 2027 auf Apple TV.








