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Black Sabbath

Frühe Demos wieder in Bandbesitz

Noch unter dem Namen Earth nahmen Black Sabbath 1969 erste Demos auf. Die Rechte daran gehören nun wieder Tony Iommi, Geezer Butler, Bill Ward und den Nachkommen von Ozzy Osbourne — eine Veröffentlichung ist nicht ausgeschlossen.

TEXT: MAXIMILIAN BLOM |FOTO: PR/Universal Music

Bevor Black Sabbath im August 1969 ihren heute ikonischen Namen annahmen, firmierten sie ein knappes Jahr lang unter dem Namen Earth. Und spielten ein erstes Demo ein, das allerdings unveröffentlicht blieb. Im vergangenen Sommer kündigte Jim Simpson dann an, die Aufnahmen aus der ersten Jahreshälfte 1969 der Öffentlichkeit zugänglich zu machen: Der erste Bandmanager wollte sie unter dem Titel Earth: The Legendary Lost Tapes über sein eigenes Label veröffentlichen. 

»Die Aufnahmen zeigen eindrücklich, welch tolle Musik die Band schon am Anfang zu produzieren im Stande war«, erklärte Simpson seinerzeit. »Entstanden sind sie 1969 im Zella Studio in Birmingham. Veröffentlicht wurden sie aber nie, weil sich ihr Stil so schnell weiterentwickelte.« Neben frühen Versionen von ›Warning‹ (Black Sabbath, 1970) und ›Wicked World‹ (B-Seite ›Evil Woman‹-Single, 1970) und einem Cover des Rock'n'Roll-Standards ›Blue Suede Shoes‹ von Carl Perkins sollte die Zusammenstellung unter anderen auch die bisher unbekannten Nummern ›Evenin'‹, ›Wee Wee Baby‹, ›Free Man‹ und  ›Song For Jim‹ enthalten. 



Gestoppt wurde er von Sharon Osbourne. Die Ehefrau des verstorbenen Sabbath-Frontmannes Ozzy und langjährige Managerin der Heavy-Metal-Mitbegründer drohte mit rechtlichen Schritten. Mit Erfolg, wie sie nun im familieneigenen Podcast The Osbournes verkündete: Man habe sich mit Simpson geeinigt; die Rechte an den Aufnahmen liegen nun wieder bei den vier beteiligten Musikern.

»Wir haben uns mit Jim Simpson geeinigt und die Demos zurückbekommen. Alle vier Original-Mitglieder haben nun die Rechte daran — so, wie es sein sollte«, so die 73-Jährige. »Wir werden darüber sprechen, was wir damit machen wollen. Ich persönlich glaube, die Aufnahmen sind von historischem Interesse für Genre-Fans. Wichtig wäre auch, dass wir die Rechte an den damaligen Fotos bekommen. Ich bin erstmal froh, dass die Demos wieder an ihrem rechtmäßigen Platz sind: Bei der Band, wo sie selbst entscheiden können, was damit passiert.«

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