Robert Cray erlebte die Rassentrennung in den US-amerikanischen Südstaaten noch selbst mit: Geboren wurde der singende Blues-Gitarrist 1953 im Bundesstaat Georgia; prägende Jahre seiner Kindheit verbrachte er außerdem in Alabama, wo er mit seiner Mutter und Großmutter lebte. Folgerichtig also, dass er auf seinem neuen Album der Sorge um die Bestrebungen Ausdruck verleiht, die während der Bürgerrechtsbewegung erzielten Fortschritte rückgängig zu machen.
›Push Through‹ behandelt genau dieses Thema. Gleichzeitig legt Cray den Fokus der Nummer auf Zuversicht und innere Stärke. Es ist der erste Vorbote von All Over Again, das am 12. Februar 2027 erscheinen wird — und damit auf den Monat genau sieben Jahre nach seiner bisher letzten LP That's What I Heard (2020).
Unterstützt wird der 73-Jährige Bluesmann darauf von seinem langjährigen Freund Richard Cousins am Bass und Schlagzeuger Steve Jordan; desweiteren sind Organist Dover Weinberg, die Pianisten Spooner Oldham (u.a. Aretha Franklin) und Clayton Ivy sowie Marc Franklin (Trompete) und Art Edmaiston (Saxophon) zu hören.
Passend zum beherrschenden Thema des Albums und Crays Familiengeschichte entstand All Over Again mit Produznet Steve Jordan in Alabama. Genauer gesagt in den berühmten FAME-Studios in Muscle Shoals, in denen bereits Legenden wie Aretha Franklin, Wilson Pickett und Etta James aufnahmen.
Die Titelliste von All Over Again:
01. Push Through
02. I'm In Love
03. Neighbor, Neighbor
04. Tacky Wack
05. Never Say Naw
06. Long Way Home
07. For Better Or Worse
08. With Everyone
09. Soul Shot
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