Ihr schmökert gerne online auf ROCKS?

Das freut uns! Wir haben aber auch eine Bitte.

Dass dieser Teil von ROCKS bei euch ankommt, zeigen uns auch die beträchtlichen Zugriffszahlen, für die wir herzlich danke sagen. Jeder kann auf unser Unterhaltungsangebot zugreifen — Bezahlschranken gibt es keine.

Deshalb unsere Bitte: Unterstützt dieses Angebot freiwillig mit einem Beitrag.

Warum? Das sagen wir Euch auf dieser Seite.

Joanna Connor

4801 South Indiana Avenue

KTBA
VÖ: 2021

Virtuos trotz mangelnder Höhepunkte

Für ihr mittlerweile 14. Album hat sich die Slide-Virtuosin aus Chicago prominente Unterstützung geholt: Joe Bonamassa steht Joanna Connor hier als Gitarrist und Produzent zur Seite, zudem erscheint das Album auf dessen eigenem Label. Connor präsentiert sich darauf nicht nur als Meisterin an ihrem Instrument, sondern mehr denn ja als ausdrucksstarke Sängerin.

Eindrucksvollstes Beispiel: die ausufernde, fast siebenminütige Neuinterpretation von Luther Allisons ›Bad News‹. Connor und ihre Mitmusiker (unter anderem Orgelspieler Reese Wynans) gehen es mitunter kraftvoll an, so im von Hardrock-Anklängen und überraschenden Rhythmuswechsel geprägten ›Cut You Loose‹ oder dem als Single ausgekoppelten Heavy Boogie ›I Feel So Good‹. Albert Kings ›For The Love Of A Man‹ groovt entspannt mit geschmackvollen Bläsersätzen. Beim Standard ›Part Time Love‹ überlässt Connor das Solo Bonamassa, im abschließenden ›It’s My Time›, das mit perkussivem Arrangement und Sprechgesang aus dem Rahmen fällt, liefern sich beide ein Slide-Duell.

Keine Wertung

ROCKS PRÄSENTIERT

DAS AKTUELLE HEFT

Cover von ROCKS Nr. 111 (02/2026).