Das erste offizielle Live-Album von Iron Maiden erschien vor vierzig Jahren und gilt als eines der besten Konzertmitschnitte des Heavy Metal. Zu hören sind vornehmlich Aufnahmen aus der Long Beach Arena in Kalifornien aus dem März 1985; die letzte Plattenseite entstand bei bei Konzerten im Hammersmith Odeon in London am 8., 9., 10. und 12. Oktober 1984.
»Wir haben uns damals den Hintern abgetourt«, erinnert sich Bassist und Bandkopf Steve Harris. »Es war wirklich ein ständiges Hin und Her zwischen Konzerten und Aufnahmen für das nächste Album. Unser Manager Rod Smallwood stand mit der Peitsche hinter uns, was absolut das richtige war. Wir hielten uns für unbesiegbar. Auf diese Weise haben wir uns den Durchbruch erarbeitet. Anders wäre das für uns auch nicht möglich gewesen als Band, die nicht im Radio gespielt wurde.«
Die nun angekündigte Neu-Veröffentlichung von Live After Death erscheint am 28. November auf farbigem Vinyl, die das Remaster von 2015 enthalten: Eine der 140 Gramm schweren Platten ist blau, die andere gelb.
Als Dreingaben enthält das Gatefold eine Replik des Tourpasses und des 24-seitigen Programms der World Slavery Tour. Außerdem ist ein Booklet mit einem neuen Essay von Fanclub-Autor Alexander Milas enthalten. Dieser hat sich dafür mit Steve Harris und Rod Smallwood sowie mit Schlagzeuger Nicko McBrain und Coverkünstler Derek Riggs unterhalten.
Im kommenden Jahr werden Iron Maiden mit ihrer aktuellen Run For Your Lives-Rundreise zurück nach Europa kommen. Im deutschsprachigen Raum ist nur ein Konzert angekündigt: Am 2. Juni in der Heinz von Heiden-Arena in Hannover.
Die Titelliste von Live After Death:
01. Intro: Churchill’s Speech
02. Aces High
03. 2 Minutes To Midnight
04. The Trooper
05. Revelations
06. Flight Of Icarus
Seite B:
01. Rime Of The Ancient Mariner
02. Powerslave
03. The Number Of The Beast
Seite C:
01. Hallowed Be Thy Name
02. Iron Maiden
03. Run To The Hills
04. Running Free
Seite D:
01. Wrathchild
02. 22 Acacia Avenue
03. Children Of The Damned
04. Die With Your Boots On
05. Phantom Of The Opera








