Bereits seit 1968 lebt der 1948 als Vincent Damon Furnier geborene Sänger gewissermaßen ein schizophrenes Leben: In der Öffentlichkeit verkörpert er die latent wahnsinnige Bühnenfigur Alice Cooper, deren Namen er zwischenzeitlich auch im realen Leben annahm. Demgegenüber steht heutzutage der ruhige, seit 50 Jahren verheiratete Pastorensohn.
»Alice ist noch immer regelmäßig auf Tour und spielt hunderte Auftritte pro Jahr, während ich selbst reformiert bin«, kommentiert Cooper. »Mit den Vorteilen, die eine Rückschau bietet, und einer gewissen Altersweisheit möchte ich unsere gemeinsame Reise erzählen, die in die Hölle und wieder zurück führte. Denn nicht nur Rockstars können vom Weg abkommen.«
Mit diesem Vorsatz im Hinterkopf entstand Devil On My Shoulder. In der Autobiografie, die am 8. Oktober auf Englisch erscheinen wird, blickt der Sänger auf seine illustre Karriere zurück — unter anderem mit Anekdoten über Jimi Hendrix, Frank Sinatra oder Künstler Salvador Dalí. »Alice und ich waren schon vor der Zeit der Fake News sehr kreativ mit der Wahrheit. Nach über dreißig Alben und über sechzig Karriere-Jahren wird es allerhöchste Zeit, mit Lügen und Gerüchten aufzuräumen.«
Kurz nach der Buchveröffentlichung wird Cooper eine Lesereise durch Großbritannien veranstalten. Ob diese auch um Termine in Kontinentaleuropa verlängert wird, ist aktuell offen. Ebenso ist noch nicht bekannt, ob es auch eine deutsche Übersetzung des Buches geben wird.








