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Im zweiten Schwung unserer wunderlichen Weihnachtsalben dabei: Bob Dylan, die LA Guns, das X-Mas-Project und Charlie Brown.
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John Taylor
Rhino
VÖ: 2019
Mit seiner Mischung aus Folk, Softrock und Soul heimste James Taylor vor allem in den Siebzigern zahlreiche Platin- und Grammy-Auszeichnungen ein. Diese Box fasst jene sechs Alben zusammen, mit denen dem Singer-Songwriter in den USA der Durchbruch gelang. Sweet Baby James (1970) bot mit ›Fire And Rain‹ und dem später von Elvis gecoverten ›Steamroller‹ gleich zwei veritable Hits.
Wann sein zweiundzwanzigstes Solo-Album abschussreif sein wird, weiß Richie Kotzen offenbar selbst noch nicht. Immerhin einen neuen Song gibt's nun in ›Venom‹: Eine saftige Heavy-Rock-Nummer, in der sich der singende Gitarrenmeister in Sound und Posen großspuriger gibt als zuletzt.
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US-Sängerin Aretha Franklin ist am 16. August in Detroit gestorben. Die 76-Jährige laborierte seit Längerem an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
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Johnny "Guitar" Watson
Delta Music
VÖ: 2017
Seine Aufnahmen der späten Fünfziger ließen auf eine glorreiche Zukunft als Gitarrist, Pianist und Blues-Showman hoffen. Dann hatte Johnny „Guitar“ Watson ein gutes Jahrzehnt mit dem musikalischen Überleben zu kämpfen, ehe er sich in den Siebzigern als schillernder Funk-, Soul- und Blues-Akteur neu erfand.
Delaney & Bonnie
Warner
VÖ: 2017
Die Band des Ehepaars Bramlett war die erste weiße Formation mit einem Plattenvertrag bei dem in Memphis ansässigen Soul-Label Stax Records: eine passende Heimat für ihre schwungvolle Interpretation des Southern-Soul und Rhythm’n’Blues. Was Delaney & Bonnie aber genauso auszeichnete, ist die innige Liebe zur einfachen, in geselliger Gemeinschaft gespielten Musik.
Robert Cray
Jay-Vee
VÖ: 2017
Robert Cray, der in den Achtzigern als verhältnismäßig junger Bursche maßgeblich zur Revitalisierung des Blues beigetragen hat, ist mittlerweile selbst ein anerkannter Altmeister mit Klassikerformat. Seinen sanftpfotigen Hybriden aus Blues, funkigem R&B und Pop hat er nach dem Durchbruch mit Strong Persuader (1986) immer weiter verfeinert — bis er wieder dazu überging, seiner Musik sukzessive das Mainstream-Element zu entziehen.
Diamond Dogs
Livewire
VÖ: 2015
Wer hätte gedacht, dass sich die Pub-Rock'n'Roller nach dem Tod ihres Saxofonisten Mats Gunnarsson noch einmal aufraffen würden? Faces, Stones und Mott The Hoople sind immer noch ihr Ding.
Royal Southern Brotherhood
RUF
VÖ: 2016
Mit der vierten Studioscheibe dieser Groove-Allianz aus dem Süden der USA ist die Rollenverteilung innerhalb der Gruppe perfekt: Die aktuellen Mitglieder der mehrfach umbesetzen Band stehen geschlossen hinter dem R&B-Veteranen Cyril Neville.
Vintage Trouble
Blue Notez
VÖ: 2015
Konnte ihr im Blues verwurzelter Classic- und Garagen-Rock seine enorme Wirkung zuletzt immer erst dann entfalten, wenn ihr Sänger den Soulman von der Kette ließ, ist ihre zweite Platte der ganz große Schaulauf für Ty Taylor.
Blues Pills
Nuclear Blast
VÖ: 2014
Jetzt ist es amtlich: Nach drei formidablen EPs und etlichen feurigen Konzerten belegen die international besetzten Blues Pills, dass sie auch über die Strecke eines kompletten Albums überzeugen können. Lässt man sich ihren selbstbetitelten Erstling auf der Zunge zergehen, ist es beinahe unmöglich, nicht in den Chor begeisterter Beifallklatscher einzusteigen.
Thorbjørn Risager & The Black Tornado
RUF
VÖ: 2014
Manchmal drückt es ein simpler Ausruf der Begeisterung am besten aus: Was für ein Sänger, was für eine Band! Nach Dust & Scratches von 2012 schien beim dänischen Songwriter und Gitarristen jede Steigerung undenkbar. Doch auf seinem achten Album erklingt die urige Mischung aus Soul, Blues und Rock'n'Roll dynamischer denn je.
Beth Hart
Provogue
VÖ: 2013
Nach jahrelanger Suche nach dem richtigen Sound für ihre Stimme hat Beth Hart die Ausflüge in den Soul, Blues und Jazz kultiviert. Das zweite Album mit Gitarrengott Joe Bonamassa swingt und groovt an den richtigen Stellen.
Josh Smith
Crosscut
VÖ: 2011
Mit der Neuauflage dieses traditionellen Blues-Albums setzt der Gitarrist ein klares Signal: Seine Leidenschaft für die blauen Töne, die seine ersten Platten Mitte der Neunziger prägten, ist längst nicht abgeflaut.

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