Anfang Dezember gab David Coverdale per Videobotschaft sein Karriereende und den sofortigen Ruhestand bekannt. Es ist das Ende einer Ära — und Anlass für uns, auf das Wirken dieses Titanen zurückzuschauen, der mit einer der imposantesten und markantesten Rock-Stimmen überhaupt die Ästhetik des Hardrock prägte wie kaum jemand sonst. Im Sommer 1973 wurde er praktisch über Nacht zum Star: Nach einem geschmissenen Kunststudium jobbte der damals 21-Jährige in einer Boutique, als er sich als absoluter Nobody spontan bei Deep Purple bewarb, die nach einem Nachfolger für den ausgestiegenen Ian Gillan suchten. Der Rest ist (längst nicht nur Whitesnake-)Geschichte — die wir den Protagonisten, beteiligte Musiker, Kollegen und Weggefährten weitgehend selbst erzählen lassen.
Zu Wort kommen an anderer Stelle die Black Crowes, denn die Rhythm’n’Blues-Hardrocker aus Atlanta bauen weiter an ihrem neuen Karriereleben und an dem sehr speziellen Charakter, den ihre neue Bandinkarnation immer deutlicher ausformt. Wir unterhielten uns mit Rich Robinson über A Pound Of Feathers und das Zusammenspiel mit seinem Bruder Chris.
Das starke Album der Black Crowes ist übrigens auch eine von vielen CD-Prämien, mit denen wir uns für den ►Abschluss eines Abos erkenntlich zeigen!
In einem langen Feature blicken wir auf Blind Faith, deren Geschichte mit dem Ende der bis ins Mark zerstrittenen Cream begann. Angewidert vom Ausmaß ihrer Popularität flüchtete Eric Clapton 1968 in die nächste Supergroup: Mit Steve Winwood (Traffic) und Ginger Baker, der ihm von Cream nachfolgte, startete diese hoffnungsvoll — und endete nach nur einem Album im Desaster.
Neal Morse und Mike Portnoy machen wieder gemeinsame Sache in der Neal Morse Band! Anlass genug, auch auf die Diskografie der Prog-Koryphäe zu schauen: „Morse in Meilensteinen“. Auch Marillion sind in dieser Ausgabe vertreten: wir werfen einen buchstäblichen Blick auf Fugazi.
Mit ihrem theatralischen Mix aus melodischem Hardrock, progressiven Elementen und sinfonischem Pathos haben Magnum ein eigenes Bild des europäischen Pomp-Rock geprägt, das sie seit den frühen Achtzigern verkörpern. Die Essenz: On A Storyteller’s Night, dem wir ein langes Feature widmen.
Dazu gesellen sich Berichte über Brownsville Station, deren Name fest verwachsen ist mit ›Smokin’ In The Boys Room‹: einem Hit für sie selbst — und zwölf Jahre später auch für Mötley Crüe. Dabei hatten die Paradiesvögel aus Detroit stets mehr zu bieten. Ihre erste Platte erscheint bereits 1969, fortan frönten die Frohnaturen einem Rock-Sound, der die alte Alice Cooper Band genauso in sich trug wie CCR, Kiss und Chuck Berry.
Über Stryper und Jay Buchanan von den Rival Sons. Axel Rudi Pell! Black Swan und die wunderbaren Sheepdogs aus Kanada, die längst allen Freunden des Roots- und Southern-Sounds ein Begriff sind. Auch Michael Monroe, der hibbelige Frontmann der einstigen Hanoi Rocks, ist mit einem starken neuen Album zwischen Punkrock, Sleaze und Power Pop am Start. Ebenso die junge Waliserin Chez Kane, die selbstbestimmt und kompromisslos den Radio-Rock der Achtziger interpretiert, sowie Paul Gilbert, Piledriver und Transatlantic Radio!
Wir wünschen viel Vergnügen mit ROCKS Nr. 111 (02/2026)!
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