ROCKS Magazin 75 (02/2020) mit CD

Auf CD:
1. H.E.A.T — ›Dangerous Ground‹ (04:07)
2. Black Swan — ›Sacred Place‹ (04:47)
3. Gotthard — ›Bad News‹ (03:26)
4. Wishbone Ash — ›Drive‹ (04:55)
5. Whitney Shay — ›Someone You Never Got To Know‹ (04:22)
6. Thorbjørn Risager & The Black Tornado — ›Come On In‹ (04:10)
7. Psychotic Waltz — ›In The Silence‹ (04:59)
8. We Sell The Dead — ›Hour Of The Wolf‹ (04:10)
9. Kirk Windstein — ›Once Again‹ (04:01)

Deep Purple (Exklusiv!)
Als im Frühjahr 2017 Infinite erschien und Deep Purple zu einer Konzertreise mit dem bedeutungsschwangeren Motto "The Long Goodbye" aufbrachen, schien der Zeitpunkt gekommen zu sein, um Abschied zu nehmen von den Hardrock-Giganten, deren ruhmreiche Geschichte vor einem halben Jahrhundert in England begann. Überraschend hat die Band nun ihr 21. Studio-Album angekündigt — und exklusiv mit ROCKS darüber gesprochen. Sieben neue Songs durften wir vorab hören und ausführliche Interviews mit Ian Gillan, Ian Paice, Steve Morse und Produzent Bob Ezrin führen. Was im Frühjahr auf uns zukommt, steht in unserer Titelgeschichte.

Ozzy Osbourne
Alles, was mit der neuen Ozzy-Scheibe zusammenhängt, ist ganz schön verrückt. Die Entstehungsumstände genauso wie die Liste der als Gäste an Ordinary Man beteiligten Musiker — nicht zuletzt der unerwartet hohe Unterhaltungswert. Wir haben mit dem Madman gesprochen, der sich von seiner jüngst bekanntgegebenen Parkinsonerkrankung nicht die Lebensfreude nehmen lässt.

Cream
Ihr Licht strahlte kurz, dafür umso heller: Cream waren die erste Supergroup der Rock-Geschichte. Als explosives Power-Trio leisteten Eric Clapton, Jack Bruce und Ginger Baker Pionierarbeit — und schufen mit virtuosen Live-Jams ihren eigenen Mythos.

Badfinger
Als sich in den ausklingenden Sechzigern Heavy-Rock zunehmend exzentrisch, abenteuerlustig und improvisationsfreudig gab, war die Kontrastbewegung nur eine Frage der Zeit. Mitten drin im Power-Pop-Gemenge tummeln sich Badfinger: Die Briten hatten Ausstrahlung, brillante Songs und enge Verbindungen zu den Beatles — allerbeste Voraussetzungen für eine große Karriere. Tatsächlich ist ihre Geschichte eine Tragödie in mehreren Akten.

Psychotic Waltz
Eine Band für die Masse waren Psychotic Waltz noch nie — und doch werden die kalifornischen Progressive-Metal-Unikate heute fanatischer verehrt denn je. Nach einem Vierteljahrhundert schenken sie der Welt in The God-Shaped Void ein neues, faszinierendes Album.

Black Swan
Nichts seit dem Ende der McAuley Schenker Group in den frühen Neunzigern deutete darauf hin, Sänger Robin McAuley jemals wieder in dermaßen guter Hardrock-Verfassung hören zu können. Das erste Lebenszeichen von Black Swan erfüllt die hohen Erwartungen, die die handverlesene Besetzung weckt.
Plus: Album-Kommentierung: Robin McAuley in Scheiben.

Gotthard
Auf ihrem vierten Album mit Sänger Nic Maeder haben die krisenerprobten Gotthard zu einer neuen Abgebrühtheit gefunden — und sich von Erwartungshaltungen und Kompromissen gelöst. #13 polarisiert.

Wishbone Ash
Coat Of Arms vereint alles, was die ehrwürdigen Wishbone Ash seit nunmehr fünfzig Jahren ausmacht: Starke Riffs, hypnotische Twin-Guitar-Themen und disziplinierte Heavyness: Auf ihrer ersten Studioarbeit mit Gitarrist Mark Abrahams sind Reminiszenzen an die Vergangenheit allgegenwärtig.

H.E.A.T
Mit deutlichen Pop-Exkursen haben H.E.A.T einigen Kredit verspielt. Energisch und gitarrenbetont machen sie diese Scharte nun wett: II beeindruckt mit einer perfekten Symbiose aus Pop und breitbeinigem Adrenalin-Hardrock.

Tom Waits
Er ist seit jeher schwer zu durchschauen: Tom Waits ist musikalischer Surrealist, Kauz und in vielen Stimmen singender Beat-Poet, der in seiner Musik mit Bar-Jazz, Blues, Folk, Vaudeville und üppigen Dosen Captain Beefheart jongliert — später auch mit Vorliebe mit knorrigen Klanginstallationen, die ihn umso mehr zu einem unverwechselbaren Original machten. Der Sammlerguide.

Annihilator
Mit Ballistic, Sadistic ist der Power-Thrash-Institution Annihilator eine unerwartet inspirierte und erfreulich wendungsreiche Platte gelungen. Ursächlich für den Biss vieler Songs sind auch Ereignisse in der neuen Lebenssituation von Bandkopf Jeff Waters.

Huey Lewis & The News
Seit Jahren kämpft Huey Lewis gegen die Taubheit. Und doch gibt es endlich wieder ein neues Album von ihm: Die alten Achtziger-Manierismen haben sich längst zu einem peppigen Blues- und R&B-Klangkörper verwachsen.

Harem Scarem
Seit rund drei Jahrzehnten sind Harem Scarem aktiv und haben einen ureigenen Stil zwischen Hardrock und Power-Pop etabliert. Auf Change The World bemühen sich die Kanadier um jene Qualität, die sie bei vielen Genre-Kollegen vermissen.

Nitzinger
Auf seinen ersten beiden Solo-Alben brachte er musikalisch Mountain und den seinerzeit kurzzeitig zum Hardrock übergewechselten Johnny Winter zusammen. Live Better Electrically sollte John Nitzinger dann den Durchbruch bringen. Anerkennung fand der profilierte Songwriter vor allem im Kollegenkreis.

The Night Flight Orchestra
Das Night Flight Orchestra zündet mit Aeromantic sein nächstes Hitfeuerwerk. Zum fünften Mal huldigt es dem AOR der späten Siebziger und der frühen Achtziger — und bringt ihn mit Abba und Ultravox in Einklang.

Drive-By Truckers
Southern- und Heartland-Rock liefern allenfalls die Basis, von der aus sie die Facetten amerikanischer Rock-Identität erkunden. Auf The Unraveling nutzen die Drive-By Truckers diese Spurbreite, um mit kritischen Botschaften durchzudringen.

Archon Angel
Archon Angel nennt sich das neue Projekt von Zak Stevens. Eine Warteschleife für den Amerikaner: Der Sänger hofft auf den Neustart von Savatage.

Blind Ego
Auf seinem inzwischen vierten Album fühlt sich Kalle Wallners Solo-Projekt Blind Ego wie eine richtige Band an. Einmal mehr präsentiert der RPWL-Gitarrist mit Preaching To The Choir seine andere Seite: härteren Rock mit progressiven Elementen.

Thorbjørn Risager & The Black Tornado
Auch wenn die Umsetzung seiner Musik gewohnt modern erfolgt: So traditionell wie auf Come On In klangen Thorbjørn Risager & The Black Tornado lange nicht mehr. Seine um Bluesrock und Soul herumswingenden Lieder versteht der Bandleader als Einladung, die Tristesse des Alltags mit anderen zu teilen.

Vandenberg
Gitarrist Adrian Vandenberg hat seine Moonkings aufgelöst — und Vandenberg reaktiviert. Als Sänger mit dabei ist Ronnie Romero.

Demons & Wizards
Knapp 15 Jahre nach Touched By The Crimson King haben Blind Guardian-Sänger Hansi Kürsch und Iced Earth-Gitarrist Jon Schaffer ihr drittes gemeinsames Album verwirklicht.

Leprous
Den textlichen Rahmen für Pitfalls lieferte die Depression von Sänger Einar Solberg. Vom Alternative Prog vergangener Tage ist wenig übriggeblieben — es überwiegt moderner Art-Pop.

Kamchatka
Hoodoo Lightning lässt nichts von dem schweren Unfall von Sänger und Gitarrist Andersson ahnen: Das schwedische Trio hat seinen zwischen Heavy Blues, Psychedelic und Prog oszillierenden Sound ordentlich ausgehärtet und lässt beherzt die Orgel sprechen.

Richard Marx
Seine ersten drei Alben Richard Marx (1987), Repeat Offender (1989) und Rush Street (1991) gerieten zu Überhits und dem Inbegriff des amerikanischen Radio-Rock. Nun hat Richard Marx eine bewusst vielfältige Platte aufgenommen — härtere Gitarrenklänge hat er von Limitless verbannt.

DeWolff
Das Lo-Fi-Experiment Tascam Tapes offenbart neue Facetten in der Musik von DeWolff. Die eigenwillige Aufnahme der Niederländer gründet auf einer unvermuteten Leidenschaft des Trios für klassischen Blues und Soul.

Don Ender
Southwards ist ein betont amerikanisch geprägtes Album mit einer erdigen Mischung aus Blues und Southern Rock. Doch Don Ender stammt nicht etwa aus Georgia oder Mississippi — der Gitarrist und Sänger hat seine Heimat im Südwesten Deutschlands.

Neil Peart
Neil Peart ist tot. Der Schlagzeuger der kanadischen Prog-Rock-Legende Rush verlor am 7. Januar im Alter von 67 Jahren seinen dreieinhalbjährigen Kampf gegen den Krebs und starb an den Folgen eines Hirntumors. Peart gilt als einer der einflussreichsten Drummer aller Zeiten.

Marko Hietala
Als Bassist der Power-Metaller Tarot und der Symphoniker Nightwish hat sich Marko Hietala einen Namen gemacht. Auf seinem ersten Solo-Album verbindet er hingegen Folk-Prog mit opulentem Hardrock.

u.v.m.

 

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