ROCKS Magazin 73 (06/2019) mit CD

Auf CD:
1. The Magpie Salute — ›You And I‹ (03:49)
2. Goodbye June — ›Live In The Now ‹ (04:23)
3. Umphrey’s McGee — ›Crucial Taunt‹ (04:59)
4. Wayward Sons — ›Fade Away‹ (04:12)
5. Freakstorm — ›Payback Time‹ (03:51)
6. Flying Colors — ›Love Letter‹ (04:58)
7. Mike Zito And Friends — ›Maybellene‹ feat. Richard Fortus (02:53)
8. Pride & Glory — ›Machine Gun Man‹ (Acoustic) (04:56)

The Rolling Stones
Einflussreiche Musikgruppen hat es in der Geschichte viele gegeben — sie haben sie alle überlebt. Fast zwei Dutzend Studio-Alben und etliche hundert Lieder haben die Rolling Stones seit ihrer Gründung 1962 veröffentlicht, unter denen sich gleich einige der ikonischsten Aufnahmen der großen Ära des Rock befinden. In den ausklingenden Sechzigern verlieren die Stones nach einem kurzen Irrlauf in der Welt des Psychedelic ihre Unschuld: Mit Beggars Banquet, Let It Bleed und etwas später Sticky Fingers erleben die zuletzt ordentlich versackten Rüpel ihre Wiedergeburt als unvergängliche Urgewalt des Rhythm’n’Blues. Vom Aufbruch der Rolling Stones in ihre goldene Ära erzählt das Titelspecial dieser Ausgabe.
 
Airbourne (Special!)
Nicht mehr nach den Regeln spielen wollten Airbourne, die es mit ihrem stürmischen Riff-Rock in der Tradition von AC/DC weiter gebracht haben als die meisten Artverwandten vor ihnen. In Boneshaker haben die Australier ein mutiges und dabei unerwartet unperfektes Album eingespielt. deren Fortschritt im Rückgriff liegt.
Plus: Albert Productions — die Tonangeber.

Satin Whale
Mit ihrem von swingenden Orgel- und Gitarrenimprovisationen durchzogenen „Krautrock“ begeistern Satin Whale in den frühen Siebzigern das deutsche Publikum. Nach einem ersten Leben zwischen Heavy- und Progressive-Rock verschwinden die Kölner von der Bildfläche. Was ›Karl, der Käfer‹ damit zu tun hat? Oder Wolfgang Niedecken? Wir haben die Band getroffen.

The Who
Seit 55 Jahren machen Pete Townshend und Roger Daltrey gemeinsam Musik. Das zwölfte Album ihrer Band The Who erscheint Anfang Dezember: Das Album mit dem schlichten Titel Who ist ein starkes Alterswerk.

Led Zeppelin
Mit Pioniergeist, grenzenloser Energie und gehöriger Unverfrorenheit stiegen Led Zeppelin innerhalb kürzester Zeit zur gewaltigsten Band der Heavy-Rockgeschichte auf. Von Led Zeppelin I bis Coda und noch viel weiter: Der Sammlerguide.

Armored Saint
Sie gelten als die heiligste aller Heavy-Metal-Formationen, die jemals aus den Clubs von Los Angeles hervorgekrochen kam. Integer und mit eigenwillig-bodenständigem Sound begeistern Armored Saint bis heute.

Alter Bridge
Nach diversen Projekten haben Myles Kennedy und Mark Tremonti das sechste Band-Album fertiggestellt: Walk The Sky bietet gewohnt modernen Hardrock mit ungewohnten Keyboardklängen.

Flying Colors
Die Progrock-Supergroup um Neal Morse und Mike Portnoy auf Third Degree stilistisch zwischen alle Stühle, die sich zwischen kernigem Prog und feierlichem Pop aufstellen lassen — und lassen ihre Musik noch vielfarbiger strahlen als bisher.

The Beatles (Special!)
Ein halbes Jahrhundert alt ist Abbey Road vor einigen Tagen geworden. Mike Portnoy und Neal Morse sezieren als ausgewiesene Fab-Four-Nerds diesen wundersamen Klassiker der Beatles. Ihre lesenswerten Ausführungen gibt’s im Special.

Michael Schenker Group
Wunderkind, Saitenzauberer, Gitarrenheld: Michael Schenker hat in seinem Leben gleich mehrfach Rockgeschichte geschrieben. Mit UFO — und als Kapitän seiner Michael Schenker Group, die der Welt zwei der edelsten Hardrock-Werke der jungen Achtziger schenkte. Dass er sich dabei selbst oft im Weg stand, weiß er zu gut.

The Magpie Salute
Die innere Leere nach dem Ende der Black Crowes füllt Gitarrist Rich Robinson seit einigen Jahren mit The Magpie Salute. High Water II ist ein weiteres exzellentes Jam- und Roots-Rock-Allheilmittel — das unerwartet schlüssig an das Vermächtnis seiner alten Band anknüpft.

Bushman's Revenge
Seit zwölf Jahren verfolgen Bushman’s Revenge eine wirkungsvolle Mischung aus psychedelischem Heavy-Rock, freier Jazzimprovisation und Klangmalerei. Auf seinem neunten Album Et Han Mot Overklassen erschließt das Trio aus Oslo neues Terrain.

Eddie Money
Am 13. September starb der amerikanische Rock-Star mit 70 an einer Krebserkrankung. Hits wie ›Two Tickets To Paradise‹ und ›Shakin’‹ machen ihn unsterblich.

Goodbye June
Community Inn ist das dritte Langspielwerk der in Nashville residierenden Goodbye June, auf dem sich das Classic-Rock-Trio in jeder Beziehung extremer, aufgeräumter und jünger inszeniert.

Helloween
Innerhalb von 14 Monaten bereiste die Metal-Legende als Septett dreißig Länder. United Alive dokumentiert die triumphale Tournee mit den Rückkehrern Michael Kiske und Kai Hansen.

Vanden Plas
Theatralischen Bombast haben Vanden Plas einstweilen hinter sich gelassen: Auf dem atmosphärisch enggewobenen The Ghost Xperiment — Awakening klingt die Prog-Metal-Institution mit härterem Grundton nicht weniger anspruchsvoll.

North Mississippi Allstars
Mit Up And Coming erinnern sich die Dickinson-Brüder Luther und Cody an ihre musikalischen Anfänge in den neunziger Jahren. Unverkrampft formen die North Mississippi Allstars dabei aus dem Sound ihrer Vorbilder ihre ureigene, zeitgemäße Roots-Musik.

Michael Monroe
Mit One Man Gang baut Michael Monroe seine Solokarriere aus. Das neunte Album des Rock'n'Roll-Helden strotzt vor Leidenschaft und jugendlicher Energie und ist ein weiterer Höhepunkt des einstigen Hanoi Rocks-Barden.

Eclipse
Äußerst vorsichtig verfeinern sie auf Paradigm ihren etablierten Sound mit eher ungewöhnlichen Einflüssen: Den Hardrock-Traditionalisten vor den Kopf stoßen wollen Eclipse auf gar keinen Fall.

Kadavar
Keins ihrer Alben klingt wie sein Vorgänger, Stillstand existiert in der Welt der psychedelisch veranlagten Heavy-Rocker nicht. Ein Besuch in Rumänien verhalf For The Dead Travel Fast zu schauriger Schönheit.

The Darkness
Ihre eigene Wiederauferstehung liegt acht Jahre zurück. Den großen Fragen des Daseins widmen The Darkness ihr Konzept-Album Easter Is Cancelled. Selbstverständlich mit dem ihnen eigenen schrägen britischen Humor — und übernatürlichen Melodien.

Wayward Sons
Zwei Jahre nach dem gelungenen Debüt treibt Sänger Toby Jepson seine Formation Wayward Sons weiter voran. Auf The Truth Ain’t What It Used To Be hat er den harten Gitarren-Rock um melodische Facetten erweitert — und um kernige politische Botschaften.

Hawkwind
Auch Hawkwind feiern in diesem Jahr ihr fünfzigjähriges Bestehen. Mit All Aboard The Skylark bekennt sich die britische Space-Rock-Institution überzeugend zu ihren Wurzeln.

Turbokill
Vier Jahre nach seiner Trennung von Alpha Tiger kehrt Stephan Dietrich als Frontmann von Turbokill zurück. Oberstes Gebot ist auch bei diesem Quintett der gewiefte Umgang mit der Stahlschmiedekunst wie das Debüt Vice World nachdrücklich belegt.

Thunder
Mit The Greatest Hits feiern Thunder ihr 30-jähriges Bestehen. Die Sammlung demonstriert eindrucksvoll, wie unbeirrt die Briten an dem festhalten, was klassischen Hardrock ausmacht — und sich jedweder Anbiederung an den Zeitgeist verweigert.

Phil Campbell
Seine Verpflichtungen als Gitarrist von Motörhead verhinderten lange Zeit die Umsetzung eines Solo-Albums. Jetzt hat Phil Campbell seine gesammelten Ideen auf Old Lions Still Roar in facettenreichen Songs zusammengefügt.

Blind Guardian
Auf Legacy Of The Dark Lands haben Blind Guardian die Fusion von Heavy Metal und Klassik auf die Spitze getrieben — dermaßen konsequent, dass ihre Band vollständig von einem Orchester ersetzt wird.

Dudley Taft
David Bowie, Lou Reed und Pink Floyd liefern nicht gerade die Blaupause für Blues. Sie alle aber sind neben ZZ Top Vorbilder von Dudley Taft, der auf Simple Life einmal mehr mit eigenwilligem Bluesrock begeistert.
 

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