ROCKS Magazin 69 (02/2019) mit CD

Auf CD:
1. Dream Theater — ›Paralyzed‹ (04:17)
2. The End: Machine — ›Alive Today‹ (04:56)
3. Roxanne — ›Girls Alright‹ (04:01)
4. Electric Mary — ›Hold Onto What You Got‹ (02:57)
5. The Quill — ›Lodestar‹ (04:01)
6. The Claypool Lennon Delirium — ›Blood And Rockets…‹ (03:56) (Single Edit)
7. Bishop Gunn — ›Shine‹ (03:55)
8. Katarina Pejak — ›Old Pain‹ (04:19)
9. Aaron Buchanan & The Cult Classics — ›All The Things You’ve Said And Done‹ (02:59)

Dream Theater (Titel-Special)
Keine andere Band hat den Progressive Metal nachhaltiger geprägt als Dream Theater: Allein zwischen 1989 und 1994 schuf das Quintett aus New York drei markerschütternd imposante Schlüsselwerke in direkter Folge, die dem Jung-Genre seine Klang- und Verhaltensweisen diktierten und in der Ära von Grunge und Alternative einen wahren Prog-Metal-Boom auslösten.

In unserem extralangen Titel-Special widmen wir uns dem Werdegang und der musikalischen Entwicklung der krisenerfahrenen Gruppe — und sprechen ausführlich mit Gitarrist John Petrucci und Sänger James LaBrie über ihr neues Opus. Distance Over Time klingt gerade so, als würden sich die Veteranen einen nostalgischen Moment erlauben: Auf ihrem 14. Studioalbum entdecken Dream Theater eine Spiellust und ein Bauchgefühl wieder, die es in ihrer Musik schon länger nicht mehr gab.

Plus: Der Urknall des Prog-Metal — die wichtigsten Vorreiter und Wegbereiter!
 
Alice Cooper
Alice Cooper ist größer und mächtiger als der Mann, der ihn erschaffen hat. Keins seiner Alben verdeutlicht dies anschaulicher Billion Dollar Babies: Ein Meisterwerk, das seine provokante Bühnenshow mit Horror-Elementen und beißender Satire 1973 in Gold gießt. Und der Anfang vom Ende der klassischen Alice Cooper Band.
 
Mott The Hoople
Eigentlich sind Mott The Hoople 1972 bereits Geschichte, als ihnen David Bowie eine Hymne schenkt. Und mit ihr ein zweites Leben: All The Young Dudes spaltet die Band, die kurz davor war, mit Orgel- und Gitarrenstürmen den Punk zu erfinden.
 
Tesla
Seit mehr als dreißig Jahren stehen die Kalifornier für geerdeten Hardrock der Extraklasse. Bei Shock hat ihnen Phil Collen von Def Leppard merklich seinen Stempel aufgedrückt: Das Album polarisiert.
 
The End: Machine
Weil Don Dokken lieber mit seiner aktuellen Band-Besetzung ins Studio geht, firmiert der klassische Kern der Gruppe ohne ihn als The End: Machine. Das Debüt dieser Band von George Lynch (Gitarre), Jeff Pilson (Bass), Mick Brown (Schlagzeug) und Sänger Robert Mason (einst bei Lynch Mob, heute bei Warrant) ist eine zeitlose Hardrock-Perle von enormer musikalischer Autorität.
 
Rush
Für das kanadische Prog-Rock-Trio waren Kompromisse nie ein Thema. Ihren bis heute anhaltenden Erfolg haben sich Rush in den siebziger Jahren von Album zu Album hart erarbeitet. Die Bedingungen waren dabei stets ausschließlich ihre eigenen.
 
Tedeschi Trucks Band
Auch auf ihrem vierten Studioalbum musiziert die Tedeschi Trucks Band am äußersten Rand des Jam- und Roots-Universums der Allman Brothers Band. Signs ist geprägt vom Verlust geliebter Menschen und ist doch durchzogen von einem starken positiven Impuls: Weitermachen!
 
Jimi Hendrix (Sammlerguide)
Wenige Musiker veränderten den Status der E-Gitarre in der Rock-Musik grundlegender als Jimi Hendrix. Zu Lebzeiten war es ihm gerade mal vergönnt, drei Studioalben zu komplettieren. Aber seine einzigartigen Visionen prägen die Musikwelt bis zum heutigen Tag.
 
The Claypool Lennon Delirium
Apart bleibt die Kollaboration des Kopfs der Funk-Avantgardisten Primus (Les Claypool) mit dem gemeinsamen Spross von John Lennon und Yoko Ono (Sean Lennon) auch auf South Of Reality. Und doch ist ihr zweites Psychedelic-Spektakel Prog-lastiger und griffiger geraten als die herausfordernde Space-Rock-Freak-Show auf Monolith Of Phobos. Das Mehr an Melodien und Struktur in diesem Mix aus Frank Zappa, den Beatles, Pink Floyd und den Dukes Of Stratosphere tut allen gut.
 
Queensrÿche
Obwohl nur noch zwei Ur-Mitglieder aktiv sind, bleibt die Identität der Progressive-Metal-Urgesteine aus Seattle auf The Verdict gewahrt.
 
Neal Morse Band
Am liebsten hätten sie The Similitude Of A Dream in die Ahnengalerie der großen Progressive-Konzeptwerke gehängt — und es dabei bewenden lassen. Doch mit The Great Adventure fügt die Neal Morse Band ihrer Sternstunde nun eine weitere an.
 
Last In Line
Als Tribut an ihre gemeinsame Geschichte gründeten drei ehemalige Dio-Musiker Last In Line. Auf seinem zweiten Album klingt das Ensemble noch souveräner und im leicht schwermütigen Hardrock mit latenter Blueskörnung eigenständiger denn je.
 
Eric Gales
Auf seinem neuen Langspieler The Bookends setzt Eric Gales auf die einende Kraft der Musik. Auch mit seinen Konzerten will der Bluesrock-Gitarrist politische und kulturelle Unterschiede überbrücken.
 
Steve Hackett & Genesis
Kosmopolit Steve Hackett bringt seine Auffassung von einer geeinten Welt nicht nur musikalisch zum Ausdruck. Im Frühjahr will der einstige Gitarrist von Genesis Selling England By The Pound erstmals komplett live aufführen.
 
John Diva And The Rockets Of Love
Mit ihrer Hommage an den Hair-Metal sorgen John Diva & The Rockets Of Love schon länger für gute Laune auf den Konzertbühnen der Republik. Nun ist die Zeit reif für eigene Lieder.
 
Bishop Gunn
Gegründet wurde die Band, um auf einem Festival in ihrer Heimatstadt auftreten zu können. Die hat ihrem Debütalbum den Titel gegeben. Auf Natchez lassen Bishop Gunn authentischen Roots- und Heavy-Rock von warmem Southern-Soul durchströmen.
 
King Diamond
King Diamond hat seit mehr als einer Dekade kein neues Album veröffentlicht und trotzdem seinen Marktwert rasant steigern können. Bevor der dänische Horror-Regent ein neues Konzept realisiert, dokumentiert Songs For The Dead — Live die bisherige Show.
 
Joanne Shaw Taylor
So befreit klang die in Detroit lebende Britin noch nie: Ihr zwischen Blues, Rock und Soul changierendes sechstes Album Reckless Heart vereint das lodernde Feuer und die unbändige Seele einer Musikerin im Aufwind.
 
Avantasia
Die zeitgenössische Rock-Oper startet in die achte Spielzeit: Unterstützt von reichlich internationaler Sangesprominenz treibt Initiator und Chefdirigent Tobias Sammet auf Moonglow seine Meat Loaf-Verehrung auf die Spitze.
 
Electric Mary
Die sieben Jahre seit ihrem dritten Studioalbum waren für die Australier nicht gerade von Müßiggang geprägt. Mother begeistert mit zeitlos-zügellosem Heavy-Rock von enormer Durchschlagskraft.
 
Rhino Bucket
Ein Jammer: Frontmann Georg Dolivo ist aus seiner Band ausgestiegen und hat damit das Ende der wohl besten Riff-Rock-Bands in der Tradition von The Angels und AC/DC besiegelt.
 
Mike Tramp
Mike Tramp ist bemerkenswert produktiv. Auf Stray From The Flock, seinem fünften Album in sechs Jahren, dominiert abermals melodischer Singer-Songwriter-Rock. Textlich hat der einstige Sänger von White Lion erneut viel zu erzählen.
 
Eric McFadden
AC/DC auf unplugged zu trimmen — auf diese Idee muss man erst mal kommen. Eric McFadden Does AC/DC huldigt den goldenen Zeiten der Riff-Rock-Giganten auf höchst kuriose Weise.
 
Jetboy
Den Traum von einer Weltkarriere hatten die 1983 gestarteten Jetboy schnell ausgeträumt — dementsprechend gemütlich sind sie ihre diversen Reunion-Ambitionen seither angegangen. Mit Born To Fly gelingt den Street-Rockern aus L.A. ein bockstarkes Alterswerk.
 
Overkill
Alltagstest für hehre Werte: Die Genre-Pioniere aus New Jersey gehören zu den verlässlichsten Vertretern des Thrash Metal. Ein weiterer Qualitätsbeleg ist The Wings Of War.
 
Tora Tora
Nach ihrem zweiten Album Wild America schien 1992 der Durchbruch zum Greifen nah. Doch kurz danach verliert sich die Spur der US-Hardrocker im Nichts. Mit Bastards Of Beale erleben Tora Tora eine unverhoffte Wiedergeburt.
 
Starbreaker
Die erneute Trennung von TNT hat bei Tony Harnell Kräfte freigesetzt. Nach mehr als zehn Jahren lässt er nun Starbreaker zurückkehren — und das stellenweise härter denn je.
 
Rosy Vista
Rosy Vista haben ihren Humor nicht verloren. Unbelievable heißt das Langspiel-Debüt von Deutschlands erster reiner Frauen-Hardrock-Band, das nun — 35 Jahre nach Bandgründung — tatsächlich erscheint.
 
u.v.a.

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