ROCKS Magazin 65 (04/2018) mit CD

Auf CD:
1. The Night Flight Orchestra — ›Sometimes The World Ain’t Enough‹ (04:34)
2. Fifth Angel — ›Can You Hear Me‹ (04:56)
3. The Magpie Salute — ›Send Me An Omen‹ (03:54)
4. Powerwolf — ›Demons Are A Girl’s Best Friend‹ (03:37)
5. Ben Granfelt — ›Fuel To Burn‹ (03:16)
6. Reds’Cool — ›Bad Story‹ (03:15) exklusiv!
7. Reds’Cool — ›Shadow Lady‹ (04:30) exklusiv!
8. Reds’Cool — ›Love & Pain‹ (04:59) exklusiv!
9. Reds’Cool — ›Fire In Her‹ (04:04) exklusiv!
10. Reds’Cool — ›Stranger’s Eyes‹ (04:59) exklusiv!
 
Kiss: Superhelden auf Rettungsmission — Die Geschichte der Soloalben (großes Titel-Special!)
Auf dem Höhepunkt ihres Ruhms drohen Kiss 1978 zu zerbrechen. Um dies zu verhindern, wagen sie ein in der Musikgeschichte einmaliges Experiment: Getrennt voneinander nehmen sie vier sehr unterschiedliche Soloalben auf, die allesamt am selben Tag erscheinen. Ein großer Erfolg werden die oft verkannten Werke nicht — auch den Zerfall der Originalbesetzung halten sie nicht auf.
 
The Night Flight Orchestra
Auch Sometimes The World Ain’t Enough huldigt dem AOR der späten Siebziger und der frühen Achtziger — und klingt nach schnellen Cabrios und Disco-Tanzflächen um Mitternacht.
 
Gentle Giant
Mit Alben wie Acquiring The Taste und dem einflussreichen Octopus formulierten sie die Antithese zum Prog-Bombast der frühen Siebziger. Heute gelten Gentle Giant als wichtiger Impulsgeber der Neo-Prog-Szene um Bands wie Spock’s Beard.
 
Mr. Big
Die Edel-Hardrocker nehmen Abschied von ihrem Schlagzeuger Pat Torpey, der wenige Monate nach den Aufnahmen von Live From Milan verstarb. Sänger Eric Martin versucht noch immer, seine Trauer zu bewältigen: Offen und emotional spricht er über den Zustand seiner Band, seine Probleme mit dem letzten Studioalbum Defying Gravity — und seine Zweifel an einer möglichen Zukunft von Mr. Big.
 
Bad Company
Drei Jahre nach der Implosion der Originalbesetzung von Bad Company stellen Mick Ralphs und Simon Kirke eine neue Gruppe auf die Beine. Mit anderem Sänger entstehen einige der stärksten Mainstream-Rock-Alben der Achtziger: Brian Howe über Erfolge und enorme Enttäuschungen.
 
Lizzy Borden
Mit theatralischen Shock-Rock-Shows erregte Lizzy Borden in den Achtzigern Aufsehen im US-Metal. Nun schlägt der axtschwingende Bösewicht ein neues Karrierekapitel auf: Sein erstes Studioalbum seit elf Jahren polarisiert.
 
Muddy Waters
Wenige prägten den lauten, urbanen Blues nachhaltiger als Muddy Waters. Seine Songs werden zur musikalischen Muttermilch der ersten Rock-Generation.
 
Ghost
Extravagante Bühnenshows und originelle Musik sind seit 2010 die Markenzeichen der stets maskierten Ghost: Auch ihre vierte Platte Prequelle ist eine Offenbarung. Mit Diskografie-Kommentierung!
 
Michael Romeo
Michael Romeo nutzte die Auszeit von Symphony X für zwei Soloalben. Das Erste erscheint im Juli: Obwohl merklich am Sound seiner Stammformation ausgerichtet, bietet War Of The Worlds, Part I Raum für Experimente.
 
The Sea Within
Für Roine Stolt sind Instrumental-Bombast und technische Fingerfertigkeit nur Beigaben. Wie vielschichtig Progressive-Rock klingen kann, stellt der Gitarrist der Flower Kings mit dem Allstar-Projekt The Sea Within unter Beweis.
 
Graham Bonnet
Seit Gründung der Graham Bonnet Band vor drei Jahren hat die Karriere des ehemaligen Sängers von Rainbow und Michael Schenker gehörig Fahrt aufgenommen. Der Siebzigjährige will noch lange weitermachen.
 
TNT
Für ihr neues Album XIII dürften die in Norwegen verwurzelten TNT gemischte Reaktionen ernten: Neben dem erneuten Abgang von Sänger Tony Harnell bieten auch die eigenwilligen Songs reichlich Diskussionspotenzial.
 
Victor Wainwright
Der vielseitige Tastenvirtuose Victor Wainwright gibt nichts auf Konventionen. Auf Victor Wainwright & The Train erreicht seine in Memphis ausgereifte Mischung aus Piano-Blues, Boogie, Gospel, Swamp-Rock und Rock’n’Roll einen berauschenden Höhepunkt.
 
Refuge
Als Trio finden Rage 1988 zu ihrem markanten Sound — fünf Alben später bricht ihre klassische Besetzung auseinander. Längst ist sie wieder aktiv: Mit Solitary Men schreiben Refuge die Geschichte der Metal-Institution aus Herne fort.
 
The Lazys
Noch immer flackern AC/DC und ein bisschen Airbourne durch ihren Vollgas-Hardrock. Tropical Hazards zeigt das nach Kanada emigrierte Quintett dennoch eigenständiger — auch dank prominenter Unterstützung.
 
Reds'Cool
Harte Klänge aus Russland haben in der Heimat wie auch im Ausland einen schweren Stand. Die Sankt Petersburger Reds’Cool kämpfen beharrlich dagegen an — und können mit ihrem engagierten Hardrock im Fahrwasser von Whitesnake, Gotthard und den neueren Pretty Maids gute Argumente vorweisen.
 
Howlin Rain
Ethan Miller liebt die Wandlungsfähigkeit seiner Band. Mit dem forschen Alligator Bride erinnert sich der Sänger wieder der psychedelischen und harten Seite des amerikanischen Roots-Rock.
 
Motorjesus
Motorjesus bleiben auf Kurs: Race To Resurrection hält mit kraftvollem Hard- und Heavy-Rock im Spannungsfeld von C.O.C., Unida und Black Label Society das hohe Niveau der Vorjahre — trotz harter Zeiten, wie Sänger Chris Birx schonungslos offen erklärt.
 
Subsignal
La Muerta spielt im Titel auf den mexikanischen Feiertag „Tag der Toten“ an. Und so wie die Mexikaner ihr Totenfest zünftig und ohne jede Schwermut begehen, siedeln Subsignal ihre bislang zugänglichste Platte munter zwischen AOR und Prog an.
 
A Perfect Circle
Gitarrist Billy Howerdel pflegt eine besondere Beziehung zu Tool-Sänger Maynard James Keenan. Die verkraftet locker 14 Jahre Studiopause. Dem neuen Album ihrer gemeinsamen Band A Perfect Circle ist sie jedenfalls nicht anzumerken.
 
Dana Fuchs
Auf Love Lives On spürt Dana Fuchs ihren Wurzeln nach. Pulsierender Blues trifft auf den Herzschlag des Memphis Soul — und nicht zuletzt auf die enorme Stimmgewalt der New Yorker Sängerin.
 
Gus G.
Der griechische Gitarrenkönner und vormalige Ozzy-Gitarrist geht neue Wege: Statt wie bisher auf unterschiedliche personelle Konstellationen zu setzen, bleibt sein drittes Soloalbum ganz in der Hand eines Trios.
 
Graveyard
Die Auszeit hat Graveyard gut getan: Wuchtvoll reißt das schwedische Quartett wieder die Mauern zwischen Hardrock, elektrischem Blues und psychedelischer Rockmusik ein.
 
Clif Magness
Seine größten Erfolge gelangen Clif Magness als Songschreiber und Produzent. In Lucky Dog hat der Amerikaner nun sein erstes Soloalbum seit 24 Jahren aufgenommen.
 
Architects Of Chaoz
Nach der Trennung von Sänger Paul Di’Anno haben die deutschen Metaller Architects Of Chaoz für (R)Evolution ihr Klangbild erweitert.
 
Ben Granfelt
Nach dem Bluesrock-Kracher Another Day setzt der frühere Gitarrist von Wishbone Ash mit My Soul To You auf ganz melodische Raffinesse.
 
The Sheepdogs
Zwischen rauer Bluesrock-Kante und verspielter Westcoast-Eleganz hatten die Sheepdogs ihren Sound bislang angesiedelt. Auf Changing Colours zeigen sich die Kanadier offen für neue Einflüsse.
 
Arena
Mit Double Vision legt die britische Neo-Prog-Institution das stärkste Werk seit vielen Jahren vor. Auch für Verweise auf einen ihrer größten Klassiker ist darauf Platz.
 
u.v.a.

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