Yes
Topographic Drama — Live Across America
Rhino
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Umstrittenes ohne Emotion

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Progressive-Urgesteine auf ihrer vergangenen Welttour gleich zwei ihrer am kontroversesten Werke in den Fokus stellten. Yes spielten ihr letztes Album aus den Achtzigern in voller Länge: Drama, entstanden erstmals ohne Sänger Jon Anderson, stieß damals mit seinem New-Wave-Touch und der Gitarren-Betonung auf wenig Gegenliebe. Aber Lieder wie ›Tempus Fugit‹ oder ›Into The Lens‹ fügen sich trotz der gewöhnungsbedürftigen Kirmes-Orgel und krachenden Riffs von Steve Howe heute erstaunlich gut in den Yes-Klangkosmos ein — und kommen vor allem Sänger Jon Davison gut gelegen. Längen offenbaren dagegen die beiden Mammutstücke ihres esoterischen Meisterstreichs Tales From Topographic Oceans, die vor allem bei ›Ritual‹ ohne Rick Wakemans Tastenbombast arg ereignisarm vor sich hin plätschern und dazu noch reichlich emotionslos abgespult wirken. Wiederum retten der engagiert wirkende Gitarrist und die quirlige Schlagzeugarbeit von Trommler Alan White eine Aufführung, die mit Klassikern wie ›Roundabout‹ und ›Starship Trooper‹ noch ein versöhnliches Ende findet.

ROCKS präsentiert

L.A. Guns
The Missing Peace
Focus
The Focus Family Album
Colosseum
Those Who Are About To Die Salute You/Valentyne Suite
Sons Of Sounds
Into The Sun
Cheap Trick
Christmas Christmas
Vuur
In This Moment We Are Free — Cities
Band Of Spice
Shadows Remain
King Crimson
Live In Chicago, June 28th, 2017
Ronnie Montrose
10x10
The Professionals
What In The World
The Winery Dogs
Dog Years: Live In Santiago & Beyond 2013-2016
Whitesnake
1987 — 30th Anniversary Super Deluxe Edition (4CD+DVD)