Reef
Revelation
Ear Music
8
Aus Stein wird Gold

Überraschend stark ist das Comeback-Album von Reef geworden, die in den Neunzigern mit Party-Songs wie ›Place Your Hands‹ und ›Come Back Brighter‹ aus unerfindlichen Gründen gerne in die Britpop-Schublade einsortiert wurden. Die Essenz ihrer Musik hat sich bis heute nicht wirklich verändert — wenngleich die Engländer, bei denen mittlerweile in Jesse Wood der Sohn des großen Ronnie in die Gitarrensaiten langt, ihren Groove-verliebten Heavy-Rock mit Blues- und Soul-Schlieren auf Revelation nicht mehr halb so krawallig und überdreht aufziehen wie seinerzeit auf Replenish (1995) und Glow (1997). Sänger Gary Stringers hält sich mit seiner Mick Jagger-Mimikry zurück, aber auch so bleiben die Rolling Stones der Siebziger ein wichtiger Bestandteil von Revelation, das erfreulich zeitlos tönt. Der Titelsong und das verzichtbare Duett mit Sheryl Crow in ›My Sweet Love‹ (die erste Single) durchweht sogar ein leichter Wind von The Answer, Reefs Adaption des Gospel-Klassikers ›How I Got Over‹ ist pures Gold. Verblüffend gut.
 

ROCKS präsentiert

Jetboy
Born To Fly
Thunder
Please Remain Seated
Neal Morse Band
The Great Adventure
Alice Cooper
Trash
Steve Hackett
At The Edge Of Light
David Crosby
Here If You Listen
Jimi Hendrix
Electric Ladyland (Deluxe Edition)
Dilemma
Random Acts Of Liberation
Queen
Bohemian Rhapsody (The Original Soundtrack)
Birth Control
Jungle Life/Getting There
Metal Church
Damned If You Do
Billy F. Gibbons
The Big Bad Blues