Monument
Hellhound
Rock Of Angels
8
Denn Maiden sind Gott

Alles hat seine Zeit — und wohl auch Iron Maiden werden nicht unendlich lange durch die Weltgeschichte tingeln. Wie groß der Einfluss dieser Band auf den Heavy Metal war und noch immer ist, lässt sich an unzähligen Bands ablesen, die mit ihrer Faszination für die Ästhetik dieser Genre-Legende in unterschiedlichster Ausprägung nicht hinterm Berg halten.
Freunde der Subtilität sind die Londoner Monument ganz offenkundig keine. Und so eifern sie auf Hellhound sogar noch penibler der Musik und den Sounds ihrer Helden nach, als dies schon auf den beiden Vorgängerplatten der Fall war. Zwar galoppieren die Jungs um Peter Ellis, der — na klar — frappierend nach Bruce Dickinson klingt, mit dem Opener ›William Kidd‹ in der Traditionslinie von Running Wild (der Song ist eine rotzfreche Eins-zu-Eins-Kopie von ›Blazon Stone‹!) und das hämmernde ›Nightrider‹ scheint an Leatherwolf und die Manowar der frühen Achtziger angelehnt. Doch ansonsten zwinkert einem unentwegt eine Eiserne Jungfrau zu: ›The Chalice und ›Death Avenue‹ hätten sich so in etwa auch auf The Number Of The Beast, Piece Of Mind oder Powerslave gut gemacht; der schnelle Titeltrack würde als Pendant zu ›Flash Of The Blade‹ durchgehen, ›Attila‹ zu ›The Trooper‹ und ›The End‹ ist ähnlich spannend und komplex wie ›To Tame The Land‹. Macht Spaß.

ANDREAS SCHÖWE
 

ROCKS präsentiert

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