Kadavar
Live In Copenhagen
Nuclear Blast
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Ungehobelte Magie

Die Wahlberliner Kadavar haben in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt, wie man einen in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern verwurzelten Klangmischmasch aus Doom, Psychedelic- und Hardrock fachmännisch ins Hier und Jetzt holt, ohne altbacken zu klingen. Ihre Alben Kadavar (2012), Abra Kadavar (2013), Berlin (2015) und Rough Times (2017) sind charmante Auseinandersetzungen mit der Materie, seine vereinnahmende Magie entfacht das Trio indes am eindringlichsten auf Bühnenbrettern kleiner bis mittelgroßer Clubs. Solch magische Momente kann ein Konzertmitschnitt nur bedingt einfangen und in der Rückschau greifbar machen. Das in einer Tour-Edition von Rough Times sowie als eigenständige Vinyl-Veröffentlichung erhältliche Live In Copenhagen unternimmt zumindest den Versuch. Die drei Musiker schrammeln sich spielfreudig durch Dutzend Songs, das herrlich ungehobelt tönt und manch einen, der im November 2017 im Kopenhagener Pumpehuset anwesend war, an den Rand eines Hörsturzes geführt haben dürfte. Ein hinreißend krachendes Abbild dieses gelungenen Auftritts.

ROCKS präsentiert

Opeth
In Cauda Venenum
Laurence Jones Band
Laurence Jones Band
D-A-D
A Prayer For The Loud
Roxy Blue
Roxy Blue
IZZ
Don’t Panic
King Gizzard & The Lizard Wizard
Fishing For Fishies
The Moody Blues
In Search Of The Lost Chord — 50th Anniversary Edition
Grateful Dead
Aoxomoxoa (50th Anniversary Deluxe Edition)
Sammy Hagar & The Circle
Space Between
Tanith
In Another Time
Vultures Vengeance
The Knightlore
Eagles
Legacy