Great White
Full Circle
Bluez Tone
8
Zurück auf dem rechten Weg

Im Januar legte ihr ehemaliger Sänger Jack Russell sein erstes Album nach der Trennung von seiner langjährigen Band vor, die vor gut fünf Jahren von einer amtlichen Schlammschlacht begleitet wurde. He Saw It Comin’ hatte fraglos seine Momente, doch mit bluesbasiertem Hardrock – und damit dem klassischen Sound von Great White – hatte die Scheibe nur bedingt zu tun. Den haben jetzt seine früheren Kumpels auf ihrer zweiten Platte mit Terry Ilous wiedergefunden. Nachdem sie sich auf Elation (2012) oft noch hörbar mühten, mit dem neuen Mann am Mikro die Orientierung zu wahren, klingt Full Circle selbstsicherer, melodisch runder - und schlichtweg mehr nach den klassischen Great White. Das Gitarren-Intro der dicken Hymne ›Big Time‹ ruft den Anfang ihres Hits ›Rock Me‹ ins Gedächtnis, ›Never Let You Down‹ atmet behutsam den Geist des ...Twice Shy-Juwels ›House Of Broken Love‹, während ein Stück wie ›Movin’ On‹ nicht weit weg vom Material der Hooked-Ära ist. Ebenfalls stark: das von einem prägnanten Refrain gekrönte ›This Is The Life‹, bei dem Terry Ilous’ Phrasierungen und Gesangsmelodien besonders in Strophen und Bridge verblüffend an David Coverdale und dessen Formation Whitesnake erinnern. Die beste Great White seit Can’t Get There From Here.

ROCKS präsentiert

Spock's Beard
Noise Floor
The Lazys
Tropical Hazards
Don Airey
One Of A Kind
Sweet
Sensational Sweet — Chapter One: The Wild Bunch
Monument
Hellhound
Reef
Revelation
W.E.T.
Earthrage
Little Caesar
Eight
Fleetwood Mac
Fleetwood Mac (Deluxe Edition)
'77
Bright Gloom
Joe Perry
Sweetzerland Manifesto
Procol Harum
Still There’ll Be More: An Anthology 1967-2017