Galactic Cowboys
Long Way Back To The Moon
Music Theories
7
Alte Stärken neu gebündelt

17 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum satteln die Galactic Cowboys noch einmal die Rakete — und das mit der originalen Vierer-Crew, die mit dem gleichnamigen Debüt (1991) sowie Space In Your Face (1993) zwei völlig eigenständige und jedem Zeitgeist widersprechende Platten veröffentlicht hat. Als hätte es die späteren — ebenfalls großartigen — Scheiben nie gegeben, knüpfen die durchgeknallten Texaner auf Long Way Back To The Moon ziemlich genau da an, wo sie mit dem Ausstieg von Gitarrist Dane Sonnier 1994 aufgehört haben. Alte Stärken wurden neu gebündelt: Bei ›Blood In My Eyes‹ oder ›Zombies‹ treffen rumplig-thrashige Gitarren auf Beatles- und King’s X-Harmonien, ›Internal Masquerade‹ besitzt mit seinem mehrstimmigen Chorus absolute Ohrwurmqualitäten, und der Titelsong kommt schwerelos entspannt daher. Sobald man sich daran gewöhnt hat, dass Ben Huggins seine Stimme heute etwas tiefer einsetzt als zu Beginn der Karriere, entfaltet sich genau das abwechslungsreiche, abgefahrene und überraschende Album, auf das Anhänger der Band gehofft hatten.

ROCKS präsentiert

Spock's Beard
Noise Floor
The Lazys
Tropical Hazards
Don Airey
One Of A Kind
Sweet
Sensational Sweet — Chapter One: The Wild Bunch
Monument
Hellhound
Reef
Revelation
W.E.T.
Earthrage
Little Caesar
Eight
Fleetwood Mac
Fleetwood Mac (Deluxe Edition)
'77
Bright Gloom
Joe Perry
Sweetzerland Manifesto
Procol Harum
Still There’ll Be More: An Anthology 1967-2017