Don Airey
One Of A Kind
Ear Music
7
Orgelmann zeigt Klasse

One Of A Kind klingt weniger verspielt als Aireys Vorgängeralben und bietet eine Sammlung knackiger Rocksongs, von denen einige durchaus hohe Affinität zu seiner Stammband Deep Purple haben — zumindest was die Grundierung durch gut angefettete Orgel- und Gitarren-Riffs angeht: Hier ist eine eine Hardrockband zu hören, die hörbar oft zusammenspielt, ihre Wurzeln in den Siebzigern hat und von der gleichberechtigten Virtuosität des Keyboarders und des Gitarristen lebt. Mit Simon McBride (auch bei Snakecharmer) hat Airey in der Tat einen hochklassigen Partner, der keinen Vergleich mit den Gitarrenhelden scheuen braucht, die der Orgelmeister bislang als Spielkameraden hatte. Vom quirligen ›Respect‹, das klingt wie der Opener eines späteren Rainbow-Albums, über den dunkel-bluesig rumpelnden Titelsong bis hin zum einzigen progressiv aufgeladenen ›Victim Of Pain‹ wird trotz durchgehender Klangästhetik eine große Bandbreite an Ideen aufgefahren. Und mit ›Running Free‹ gibt es gar noch eine Fingerübung im Pop.
 

ROCKS präsentiert

Spock's Beard
Noise Floor
The Lazys
Tropical Hazards
Sweet
Sensational Sweet — Chapter One: The Wild Bunch
Monument
Hellhound
Reef
Revelation
W.E.T.
Earthrage
Little Caesar
Eight
Fleetwood Mac
Fleetwood Mac (Deluxe Edition)
'77
Bright Gloom
Joe Perry
Sweetzerland Manifesto
Procol Harum
Still There’ll Be More: An Anthology 1967-2017
Ben Harper & Charlie Musselwhite
No Mercy In This Land