Bröselmaschine
It Was 50 Years Ago Today
MIG
8
Botschafter einer anderen Zeit

Den meisten Kindern der späten Siebziger oder der Achtziger dürfte der Name Bröselmaschine beim Durcharbeiten der Gitarrenlehrbücher von Peter Bursch ins Auge gefallen sein — der Kontakt mit der Musik seiner Band, deren Anfänge bis ins Jahr 1968 zurückreichen, wurde nicht zuletzt aufgrund der schlechten Erhältlichkeit lange erschwert. Zwei Jahre nach dem gelungenen Studio-Comeback der Duisburger Hippie-Kommune, der sich ab 1977 auch Helge Schneider als Keyboarder anschloss, sind ihre vier bis 1985 erschienenen Platten in einer bunt gestalteten Pappbox zu bekommen. Live At Burg Herzberg 2006 liegt sowohl als CD und DVD bei, eine zweite Konzert-DVD beinhaltet den Auftritt der Bröselmaschine im Rockpalast 2005. Anfangs noch eine charmante akustische Band, gewann die Bröselmaschine ab Peter Bursch und die Bröselmaschine (1976) und dem Ausbau ihres Instrumentariums mit E-Gitarren, Sitar und vereinzelten Bläsern erheblich an Reiz (immer dann besonders gut, wenn sie sich in ihren Jams an Gratefuld Dead zu orientieren scheinen), ehe sie ihre mit Abstand stärkste, vollmundigste und abwechslungsreichste Platte veröffentlichten: Zwischen Krautrock, Prog und Hippie-Folk unterhält und betört I Feel Fine (1978) bis heute ungemein. Mit ausführlichem Begleittext des Kollegen Thomas Zimmer.
 

ROCKS präsentiert

Tedeschi Trucks Band
Signs
The End: Machine
The End: Machine
Jetboy
Born To Fly
Thunder
Please Remain Seated
Neal Morse Band
The Great Adventure
Alice Cooper
Trash
Steve Hackett
At The Edge Of Light
David Crosby
Here If You Listen
Jimi Hendrix
Electric Ladyland (Deluxe Edition)
Dilemma
Random Acts Of Liberation
Queen
Bohemian Rhapsody (The Original Soundtrack)
Birth Control
Jungle Life/Getting There