Avatarium
The Fire I Long For
Nuclear Blast
9
Doom-Diamant mit neuen Facetten

Dass Marcus Jindell, Jennie-Ann Smith und vor allem natürlich Leif Edling wissen, wie man formidable Songs mit Mut zur Langsamkeit schreibt, haben sie schon mit den letzten Avatarium-Alben (Edling natürlich auch mit Candlemass) hinlänglich bewiesen. Letzterer hat sich zwar weitestgehend von der Band zurückgezogen, drei der Songs auf The Fire I Long For stammen dennoch von ihm. Diese Veränderung bewirkt, dass die Songs im Schnitt kürzer sind — das opulente ›Epitaph Of Heroes‹ kratzt als längste Nummer gerade so an der Sieben-Minuten-Marke — und eine, wenn auch gemäßigte, stilistische Öffnung aufweisen. ›Shake That Demon‹ erinnert mit seinem groovigen Riff an Rainbow-Großtaten, ›Lay Me Down‹ trumpft mit Dark-Blues-Vibe und Slide-Gitarre auf, ›Rubicon‹ könnte auch aus der Feder von Ghost-Mainman Tobias Forge stammen. Am stärksten ist die Band aber nach wie vor dann, wenn sie sich, wie beim brillianten ›Porcelain Skull‹, auf ihre Epic-Doom-Wurzeln besinnt. Gegenüber den letzten beiden Scheiben fällt The Fire I Long For etwas ab, ist aber einem Großteil der Genre-Kollegen noch immer überlegen.
 

ROCKS präsentiert

The Kinks
Arthur (Or The Decline And Fall Of The British Empire) (50th Anniversary Edition)
Ray Alder
What The Water Wants
Leprous
Pitfalls
Opeth
In Cauda Venenum
Laurence Jones Band
Laurence Jones Band
D-A-D
A Prayer For The Loud
Roxy Blue
Roxy Blue
IZZ
Don’t Panic
King Gizzard & The Lizard Wizard
Fishing For Fishies
The Moody Blues
In Search Of The Lost Chord — 50th Anniversary Edition
Grateful Dead
Aoxomoxoa (50th Anniversary Deluxe Edition)
Sammy Hagar & The Circle
Space Between