Thunder
All The Right Noises-Testpressung und Deluxe Editions zu gewinnen!

Der Albumtitel des letzten Freitag veröffentlichten neuen Studioalbums der britischen Traditions-Hardrocker Thunder verspricht kein bisschen zu viel: Auf All The Right Noises hat die Band um Sänger Danny Bowes zu einem sehr lebendigen Sound gefunden, der ihre Musik wieder näher an die Alben der goldenen Band-Ära Anfang der Neunziger heranführt.

Als kleines Dankeschön für die positiven Resonanzen auf All The Right Noises verlost die Band exklusiv bei ROCKS eine Testpressung der Vinyl-Version sowie dreimal die Deluxe-Edition des Albums in der CD-Ausführung.

Wer eine der Platten gewinnen möchte, schreibt uns bis zum 20.03. eine Mail mit der Betreffzeile: "Donner ist der richtige Krach" und dem Gewinnwunsch in der E-Mail an
gewinne@rocks-magazin.de.

Warum der Brexit und Donald Trump All The Right Noises geprägt haben und wie es klingt, wenn Gitarrist Luke Morley singt, steht im umfassenden Interview mit Danny Bowes in ROCKS Nr. 81 (02/2021).

Eine ausführliche Besprechung der Deluxe-Edition gibt es hier:

THUNDER
All The Right Noises (Deluxe)
BMG | VÖ: 12.03.

Der Albumtitel verspricht kein bisschen zu viel: Auf All The Right Noises haben Thunder zu einem sehr lebendigen Sound gefunden, der ihren tiefbritischen Traditions-Hardrock wieder ein gutes Stück heranführt an die Alben der goldenen Band-Ära Anfang der Neunziger — so echt und fett und nach blasender Marshall-Wand klangen die Gitarren von Luke Morley und Ben Matthews schon lange nicht mehr auf ihren Platten. Im Riff von ›Last One Out Turn Off The Lights‹ finden sich Spurenelemente von ›Whole Lotta Love‹; als Sahnehäubchen gibt es in diesem wütenden Brexit-Kommentar wie auch an vielen anderen Stellen auf All The Right Noises weibliche Chorpassagen mit Soul- und Gospel-Vibe. ›Destruction‹ schleicht auf leisen Sohlen heran und trumpft auf mit einem schweren, voluminösen Led Zeppelin-Groove, während ›The Smoking Gun‹ komplett auf Akustik-Instrumentarium setzt: Ein zurückhaltender, bluesiger Song mit einer Solo-Gitarre, die eine gestopfte Trompete imitiert. In ›Young Man‹ und ›Going To Sin City‹ lassen Thunder Bläser zum Einsatz kommen. ›You're Gonna Be My Girl‹ ist eine prächtige Party-Nummer, die im Spiel der Gitarren immer mal wieder die Quireboys herauszufordern versucht. Der womöglich beste Song aber ist ›Don‘t Forget To Live Before You Die‹, der von einem schweren Harry-James-Schlagzeuggroove betrieben wird und mit einem effektiven Killer-Riff als Musik gewordener Hedonismus daherstapft — und vielleicht sogar einer kleinen Portion Augenzwinkern. Unbedingt empfehlenswert ist die Deluxe-Ausgabe dieses vielleicht stärksten und härtesten Thunder-Albums seit Shooting At The Sun (2003). Auf einer zweiten CD sind acht der Album-Songs in tollen Live-Fassungen enthalten, die während der Aufnahmesessions festgehalten wurden. Vier weitere Lieder als Studio-Outtakes sind ebenfalls darunter, von denen mindestens ›Firebird‹, ›The Fires That Roar‹ und ›Hero‹ absolut unverzichtbar sind — eine umwerfend schöne Nummer, nicht bloß wegen der Orgel.
DANIEL BÖHM