Kansas
Verantwortung für die Neuen

Große Neuigkeiten bei den Prog- und Pomp-Rock-Veteranen Kansas: Vier Jahre nach ihrer letzten Studioscheibe The Prelude Implicit (2016) wird es im Sommer ein neues Album geben. Die neun Songs starke Platte wird The Absence Of Presence heißen und am 26. Juni erscheinen.

Die neuen Songs stammen größtenteils von Gitarrist Zak Rizvi, der bereits für The Prelude Implicit als Komponist tätig war. Einen großen Anteil habe außerdem Keyboarder Tom Brislin, der sich seine Meriten bei Yes und Meat Loaf verdiente und seit 2018 Teil der Truppe ist. Das »frische Blut« rücke das Album wieder in Richtung des originalen Bandsounds, wie Gründungsschlagzeuger Phillip "Phil" Ehart dem amerikanischen Magazin Billboard versicherte. »Du brauchst das Material. Du brauchst einen Sänger, der es singen kann. Und du brauchst die typischen Kansas-Texte. Die beiden haben das verstanden. Wir vier anderen, die schon zwanzig, vierzig, fünzig Jahren in der Band sind, sitzen derweil nur hier, grinsen und finden es großartig!«

In dem gleichen Gespräch gab Ehart auch schon einen kleinen Einblick in den Inhalt des Albums. Der Titeltrack (dt. etwa "Die Abwesenheit der Gegenwärtigkeit") gehe auf einen Konzept seinerseits zurück, das Brislin in einem Text verarbeitet habe. »Der Titel ist vielschichtig, aber eine Beobachtung sticht heraus: Wenn wir an einem Flughafen sind, dann sind dort zwar viele Menschen - aber alle schauen nur auf ihr Handy, ihren Computer oder lesen die Zeitung. Die Menschen sind zwar da, aber sie sind nicht richtig anwesend.«

Aktuell wird das Album gemastert, eine erste Singleauskopplung ist für Anfang April geplant. Im Sommer wird die Band gemeinsam mit Foreigner und Europe auf US-Tour gehen, bevor sie im Herbst ihre Point Of Know Return-Jubiläumstour auf die europäischen Bühnen bringen.
 
Termine der Point Of Know Return-Tour:

20.10. Frankfurt, Jahrhunderthalle
21.10. Hamburg, Docks
29.10. Berlin, Tempodrom
03.11. München, Circus Krone Bau
05.11. Heilbronn, Harmonie
09.11. Bochum, RuhrCongress

Band-Foto: Emily Butler