Richie Kotzen
What Is... (1998)
Dass sich ein ehemaliger Berufssaitenflitzer so hingebungsvoll in den souldurchdrungenen Songformaten des härteren Bluesrock auszuleben versteht, ist ungewöhnlich: 1998 erschien in "What Is..." das fünfte Richie Kotzen-Album mit Gesang.
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Ende der Achtziger haben Marty Friedman (später Megadeth) und Jason Becker (David Lee Roth) zwei der originellsten Solo-Instrumentalscheiben der Shredder-Ära zu verantworten. Zuvor spielten die stilistisch gegensätzlichen Musiker bei Cacophony.
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Als Mavis Staples ihren ersten Konzertmitschnitt veröffentlicht, blickt die große Soulsängerin auf 57 Karrierejahre zurück. "Live: Hope At The Hideout" hat jede Menge Biss — und wirkt bis in den Vintage-Rock.
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1988 ändert sich alles für Metallica: "…And Justice For All" findet auf Anhieb reißenden Absatz — die Single ›One‹ etabliert das Quartett endgültig im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit. Unumstritten ist ihre vierte LP keinesfalls.
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In der britischen Glitter-Welle der ersten Hälfte der Siebziger wurde Marc Bolan zum Propheten des Glam-Rock. Seinen bewährten Hit-Formeln will er 1973 nicht mehr länger folgen: "Tanx"ist hörbar durchzogen von Bolans Drang zur Veränderung.
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Nicht nur Udo Dirkschneider fand auf "Breaker" seine schrille Charakterstimme: Ihr drittes Album war gleichbedeutend mit der eigentlichen Geburt von Accept. Den Nachfolger "Restless And Wild" schreibt die Metal-Instanz in spe ganz für die Ewigkeit.
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George Thorogood
Boogie People (1991)
Mit "Boogie People" drehte der Boogie-Meister aus Delaware wieder richtig auf: Ein räudigeres, natürlicheres und härteres Album von George Thorogood gibt es nicht.
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Wenige Monate nach dem Einstieg ihres neuen Sängers Ray Alder gelang Fates Warning ein mit großer Sorgfalt arrangierter Meilenstein, der ein frisch entstandenes Genre prägen wird: Progressive Metal.
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Feuerrot und kurvenreich krachten ZZ Top in den frühen Achtzigern ins Bewusstsein eines Massenpublikums: Mithilfe ihrer Videos und eines plötzlich von Synthesizern geprägten Sounds katapultierten sie ihren Blues- und Boogie-Rock in neue Sphären. Doch dann plagte die Texaner das große Heimweh.
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"Metropolis Pt. 2: Scenes From A Memory" ist das Album, mit dem Dream Theater ihr zweites Leben einläuten: Ein enormes Konzeptwerk auf den Spuren großer Vorbilder.
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Aerosmith und Van Halen belegen wichtige Kapitel im Geschichtsbuch des US-Hardrock der Siebziger. Montrose, denen der 1973 noch gänzlich unbekannte Sänger Sammy Hagar angehörte, waren der Zeit weit voraus.
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Mit anstößigen Texten und einer drastischen Bühnenshow beförderten W.A.S.P. in den frühen Achtzigern den Schock-Rock in neue Dimensionen. 1992 verblüffen sie mit einer ausgeklügelten Rock-Oper.
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Seit 1975 unterliegt die Musik der New Yorker ständiger Veränderung. Ob energischer Hardrock, erhabener Metal oder filigrane Rainbow-Schule: Riot haben anschaulich bewiesen, wie dicht jene Stilvariationen beieinander liegen.
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Mott The Hoople
Brain Capers (1971)
Ihre vierte LP war für Mott The Hoople ein Totalflop. Dabei inszenierten sie "Brain Capers" als verzweifelten Befreiungsschlag zwischen Genialität und akzeptiertem Desaster.
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In den Achtzigern geht es für Iron Maiden permanent aufwärts, irgendwann aber auch an ihre Leistungsgrenze. 1986 experimentieren sie mit neuen Sounds und erschaffen eines ihrer klanglich sonderbarsten Alben: " Somewhere In Time" ist großes Sci-Fi-Kino.
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"Back Street Crawler" mag ein brüchig wirkendes Album sein. Eingebettet in die tragische Geschichte von Free und ihrem einmaligen Gitarristen Paul Kossoff, der sich musikalisch immer weniger in seiner so geliebten Band zurechtfindet, ist sie dafür umso interessanter.
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Die Geschichte von Badger ist kurz wie intensiv, ihre erste Veröffentlichung ist durchaus ungewöhnlich: "One Live Badger" dokumentiert den erst zweiten Liveauftritt der Band des vormaligen Yes-Keybarders Tony Kaye.
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Über ein Vierteljahrhundert hinweg verkneteten die Kalifornier Prog- und Glam-Rock mit Sechziger-Psychedelic und schweren Doom-Riffs. Voran kamen Bigelf damit kaum — auch nicht, als sie in Mike Portnoy einen begeisterten Fürsprecher und Mitmusiker gewannen.
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Es lässt sich leidenschaftlich darüber streiten, welches das beste Live-Album von B.B. King ist. In die Geschichtsbücher eingegangen ist letztlich "Live At The Regal".
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Lange war Japan lediglich als Spielstätte für westliche Rockgruppen bekannt — bis Anfang der Achtziger Loudness die internationale Bühnen betreten: Mit ihrem virtuosen Heavy Metal sorgen die Pioniere um Ausnahmegitarrist Akira Takasaki auch in Europa und Amerika für Furore.
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Grand Funk Railroad
E Pluribus Funk (1971)
Grand Funk Railroad gehören zu den erfolgreichsten US-Bands der Siebziger. Von den Fans geliebt, von den Medien verachtet, errichten sie die Grundpfeiler dessen, was im Hardrock noch kommen sollte.
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