Blue Öyster Cult

VÖ:

Klassisches und Liegengebliebenes

Das angehende neue Jahrtausend hat es nicht gut gemeint mit der Hardrock-Institution. Ihr 14. Werk Curse Of The Hidden Mirror entsteht 2001 mit den drei Original-Mitgliedern Eric Bloom, Donald „Buck Dharma“ Roeser und Allen Lanier, dennoch verlieren Blue Öyster Cult im Anschluss an die Veröffentlichung ihren Vertrag.

Lieder wie das dezent progressive ›Dance On Stilts‹ können mit ihren großen Klassikern zweifellos mithalten, auch ›The Old Gods Return‹ oder ›One Step Ahead Of The Devil‹ besitzen die unverwechselbare BÖC-Signatur aus roher Kraft und Melodie. Wie schon der Vorgänger Heaven Forbid rettet aber auch Curse Of The Hidden Mirror den hohen Standard nicht über die volle Distanz und wirft im Cultösaurus Erectus-Überbleibsel ›Showtime‹, dem stark auf Kommerz gebürsteten Imaginos-Outtake ›Pocket‹ oder dem schon 1992 nicht wirklich revolutionären ›Out Of The Darkness‹ auch einige gerade mal passable Stücke ins Rennen. Neuauflage ohne Bonustracks.

 

(6/10)
TEXT: MARKUS BARO

ROCKS PRÄSENTIERT

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