Das alles gibt's im neuen ROCKS

Auf CD:
1. Eric McFadden — ›Hells Bells‹ (04:55)
2. John Diva And The Rockets Of Love — ›Lolita‹ (03:50)
3. Inglorious — ›Where Are You Now‹ (03:09)
4. Orango — ›Old Shores‹ (04:03)
5. Magnum — ›Vigilante‹ (live) (04:53)
6. Buckets Rebel Heart — ›20 Good Summers‹ (04:12)
7. Ina Forsman — ›All Good‹ (04:50)
8. Herman Frank — ›Stay Down‹ (03:51)
 
 
The Who (Titel-Special)
Acht Monate lang feilen The Who an einem irrwitzigen Konzept-Epos, das 1969 die Rock-Oper als Genre etabliert. Es wird einen Film und eine Bühnen-Inszenierung von Tommy geben — das Maß der Dinge aber bleibt das originale Doppelalbum, das wie ein Scharnier die frühe Pop- und Mod-Inkarnation mit der explosiven Heavy-Rock-Maschine verbindet, die The Who zu Beginn des Folgejahrzehnts abgeben werden. Unsere Titelgeschichte steht ganz im Zeichen dieser faszinierend-befremdlichen Platte, die sich immer wieder neu zu entdecken lohnt.
 
Queen
Trotz versteckter Umdichtungen, Anpassungen und Vereinfachungen hat der Kinospielfilm Bohemian Rhapsody die Begeisterung für das Schaffen von Freddie Mercury, Brian May, John Deacon und Roger Taylor neu entfacht. Roy Thomas Baker über seine Arbeit mit Queen — zudem verrieten uns etliche Musiker ihre liebsten Queen-Songs.
 
Faith No More
Immer furchtloser fusionieren sie Hardrock, Metal, Rap, Funk und sogar Prog: Der späte Erfolg von The Real Thing Anfang der Neunziger macht Faith No More zu Wortführern der neuen Crossover-Bewegung. Wissen wollen sie davon nichts — und reagieren mit dem visionären Angel Dust. Der Preis dafür ist hoch.
 
Rival Sons
Keine andere Band hat das Revival des Vintage-Rock stärker vorangetrieben als die Rival Sons. Auch auf dem im Januar erscheinenden Feral Roots folgen die Kalifornier allein ihrem Instinkt — und öffnen sich ein gutes Stück dem Soul. Ganz auf ihre Weise, versteht sich.
 
City Boy
Die Siebziger hindurch changieren City Boy elegant wie originell zwischen Art-, Pomp- und kunstvoll-theatralischem Hardrock — und finden ihren Platz zwischen Queen, 10cc und Supertramp. Die verkannte Band ist das Karrieresprungbrett für Gitarrist Mike Slamer.
 
Inglorious
Die Zukunft der britischen Classic-Rocker ist spannender denn je: Noch bevor ihr drittes Album im Januar erscheint, hat sich die komplette Saitenfraktion aus Inglorious ausgeklinkt. Dabei ist Ride To Nowhere ihre bislang stärkste Platte — ihre Songs haben merklich an Substanz und Dynamik gewonnen. Gitarrist Andreas Eriksson und Bassist Colin Parkinson erklärten sich unabhängig voneinander zu Gesprächen bereit, während Inglorious-Frontmann Nathan James entspannt in die Zukunft blickt.
 
Das war 2018 — ein kurzer Blick zurück! (Special)
Ein weiteres Musikjahr liegt unter uns — auf 94 ganz besonders herausragende Alben haben wir uns für unseren musikalischen Rückblick auf das Jahr 2018 festlegen können. In bewährter Weise streifen wir durch die ROCKS-relevanten Genres und stellen unsere Highlights vor.

The Scream
Seit drei Jahren führt John Corabi als gefeierter Frontmann die Dead Daisies an. Sein erstes Ausrufezeichen setzt er 1991 als Sänger von The Scream: Mit scharfen Anleihen bei Led Zeppelin und Aerosmith gelingt den Traditions-Hardrockern ein fulminantes Debüt. Der Sänger wittert eine Glücksträhne — und irrt sich gewaltig.

Thunder
Für ihr neues Album haben sich Thunder selbst gecovert: Leiser, aber nicht vollkommen unplugged, haben die Briten ihre Songs neu erfunden. Please Remain Seated offenbart völlig neue Seiten der Traditions-Hardrocker.
 
Robert Plant (Sammlerguide)
Seine Solokarriere währt länger als sein Schaffen mit Led Zeppelin. Deren Vielseitigkeit hat sich Robert Plant auch als freigeistiger Solokünstler bewahrt.
 
Glass Hammer
Glass Hammer leben das Credo des Progressive-Rock auch im dritten Jahrzehnt ihres Bestehens bis ins kleinste Detail. Auf Chronomonaut überraschen die US-Amerikaner mit erfrischenden Jazz-Rock-Impulsen.

Kane Roberts
Als muskelbepackter Gitarrist und Songwriter machte Kane Roberts in den Achtzigern die Karriere von Alice Cooper wieder flott. Wenig später kehrte er dem Musikgeschäft mehr und mehr den Rücken. Mit The New Normal tritt der Amerikaner nun erneut ins Rampenlicht.
 
Queensrÿche
Am 1. März 2019 veröffentlichen Queensrÿche ihre dritte Scheibe mit Frontmann Todd La Torre. Die Entstehung wird dabei von einer eigentümlichen Personalfrage begleitet.
 
Metal Church
Alle Rückschläge sind überwunden: Mit Damned If You Do veröffentlichen Metal Church ihr zweites Studioalbum nach dem Comeback des charismatischen Mike Howe. Das bezieht sich ganz selbstverständlich auf die drei bis 1993 mit dem Sänger entstandenen Klassiker des originären Power Metal.
 
Buckets Rebel Heart
Acht Jahre nach seinem ersten Soloalbum verwirklicht sich der ehemalige Gitarrist von Bad Company erneut. 20 Good Summers offenbart einmal mehr Dave Colwells Verwurzelung im bluesigen Hardrock — und bietet allerhand melodische Songs, die sich manch einer zuletzt von Steve Perry gewünscht hätte.
 
Devil's Hand
Devil’s Hand ist ein Joint Venture von Gitarrist Mike Slamer und Sänger Andrew Freeman (Last In Line). Die beiden Musiker, die zuvor noch nicht miteinander gearbeitet haben, erweisen sich dabei als kongeniale Partner, denen ein bemerkenswert stimmiges Album gelungen ist.
 
Roine Stolt's Flower Kings
Roine Stolt entwickelt sich mehr und mehr zur treibenden Kraft des Neo-Prog. Wenige Monate nach dem Allstar-Projekt The Sea Within veröffentlicht der Schwede Manifesto Of An Alchemist — quasi mit seiner Hauptband The Flower Kings.
 
Witherfall
Den Krebstod ihres Drummers beantworten Witherfall auf ihrem zweiten Album mit einem aufwühlenden Spiel der Emotionen: Wut, Trauer und pure Verzweiflung durchströmen A Prelude To Sorrow, das modernen Power Metal mit proggigen Einflüssen kongenial vereint.
 
State Of Salazar
Melodischer Rock ist Schwedens großer Exportschlager. Auch State Of Salazar sind Teil dieses Booms, die auf ihrem starken zweiten Album Superhero ihrer Schwäche für den amerikanischen Westküsten-AOR freien Lauf lassen.
 
Jail Job Eve
Energisch, aber nicht heavy, gefühlvoll, aber nicht gefühlig, groß, aber kein Stadionrock. Leidenschaft und Klarheit, auf den Punkt gespielte Orgel- und Gitarrensoli: Jail Job Eve versprühen die klassischen Rocktugenden in jedem Song.
 
Royal Tusk
Für ihre zweite Studioproduktion haben Royal Tusk den Härtegrad enorm nach oben geschraubt: Auf Tusk II melden sich vier junge Kanadier wutentbrannt mit lauten Gitarren zu Wort.
 
The Blue Stones
The Blue Stones schaffen großen Sound auch zu zweit. Auf seinem Langspiel-Debüt Black Holes hat das Duo aus der kanadischen Provinz der harten Bluesrock-Gitarre einen modernen Anstrich verpasst.
 
Dan Reed Network
Ihr Split in den Neunzigern hat einen Riss gezogen, den die seit 2015 dauerhaft wiedervereinten Funk-Hardrocker aus Portland noch nicht zu kitten vermochten. Auf Origins versuchen Dan Reed Network den Brückenschlag zwischen Alt und Neu.

u.v.m.