Das alles gibt's im neuen ROCKS

Auf CD:
1. L.A. Guns — ›Loaded Bomb‹ (04:50)
2. Robert Randolph & The Family Band — ›Second Hand Man‹ (03:04)
3. A New Revenge — ›The Way‹ (03:52)
4. The Treatment — ›Scar With Her Name‹ (03:35)
5. John Illsley — ›Double Time‹ (04:39)
6. Cormac Neeson — ›Broken Wing‹ (03:59)
7. Daniel Norgren — ›Dandelion Time‹ (03:47)
8. Kenny Wayne Shepherd — ›Woman Like You‹ (04:20)
9. The B.B. King Blues Band — ›Regal Blues (A Tribute To The King)‹ (04:32)

Whitesnake (18-Seiten-Special!)
Drei Jahre lang war David Coverdale Frontmann von Deep Purple — dann ist plötzlich alles vorbei. Dass er nach dem Aus der Hardrock-Pioniere wieder ganz von vorne anzufangen hat, muss er 1978 erst einmal begreifen. Mit Whitesnake gelingen ihm große Klassiker des bluesbasierten Hardrock — ein solides Fundament, auf dem der Sänger seinen bis heute andauernden Erfolg aufbaut. Das neueste Kapitel ist Flesh & Blood: Ein krachendes Album, auf dem der bald 70-Jährige mit Verve dem Alter trotzt.

Plus: Häutung in Scheiben — der lange Weg von Purple bis 1987. Ein ausführlicher Blick auf die Alben und Karrierestationen, die David Coverdale bis heute definieren.
 
Deep Purple
Als das Saallicht in den K.B. Hallen in Kopenhagen erlischt, gibt es kein Zurück für David Coverdale. Es ist sein erster Auftritt als neuer Sänger von Deep Purple, als der er zwei Monate zuvor der Presse vorgestellt wurde — ein 22-jähriger Nobody, der selbst nicht genau weiß, wie ihm geschieht, als er am 9. Dezember 1973 mit festem Schritt auf die Bühne stapft. Mit ihm entstehen in Burn, Stormbringer und dem verkannten Come Taste The Band drei stark von Blues, Soul und Funk gespeiste Platte, die niemand erwartet hatte.

Foreigner
Der gemeinsame Erfolg verbindet Lou Gramm und Mick Jones genauso wie jahrzehntelange Animositäten. Ihr melodischer Hardrock mit Ansätzen des Pomp- und Progressive-Rock gibt 1977 dem AOR-Starthilfe — vier Jahre darauf wird 4 das größte Werk von Foreigner. Mittendrin: der perfektionistische Produzent John „Mutt“ Lange.

W.A.S.P.
Anfang der Achtziger befördern Blackie Lawless und W.A.S.P. den Schock-Rock in neue Dimensionen. Mit anstößigen Texten und einer drastischen Bühnenshow — aber eben auch mit einem ganz eigenen Sound auf der Schnittstelle von Heavy Metal und Hardrock, der längst zum Klassiker geworden ist

Triumph
Als Triumph 1976 mit ihrer ersten Platte vorstellig werden, hat Kanada bereits ein Power-Trio, das international für Aufsehen sorgt. Die intelligente Verknüpfung von Hardrock und feingesponnenen Prog-Passagen wird ihr Markenzeichen — und viel zu lange mit Rush verglichen, findet Bassist Mike Levine.

Rare Earth
Mit einer explosiven Mischung aus schwarzem Soul und weißem Heavy-Rock reißen Rare Earth in den späten Sechzigern nicht bloß musikalisch Grenzen ein. Ihre über zwanzigminütige Energie-Fassung des Temptations-Klassikers ›Get Ready‹ wird zum Mega-Hit, doch der Höhenflug ist nur von kurzer Dauer.

Bruce Hornsby
In Europa war ›The Way It Is‹ sein einziger großer Hit. In den USA hingegen zählt Bruce Hornsby zu den erfolgreichsten Pianisten und Songwritern überhaupt, der längst ein Zuhause in der Jam-Band-Szene Amerikas gefunden hat.

Arch/Matheos
Auf den ersten drei LPs von Fates Warning haben Sänger John Arch und Gitarrist Jim Matheos nichts anderes als Magie zelebriert. In Winter Ethereal erscheint nach beinahe acht Jahren ihr zweites gemeinsames Werk unter dem Banner Arch/Matheos.

UFO
Mit dem Gitarren-Wunderkind Michael Schenker setzen sie sich an die Spitze der zweiten britischen Rock-Invasion. Aber auch ohne ihn heben UFO zu magischen Momenten ab und blicken nach fünf Jahrzehnten auf eine lange Reihe exzellenter Hardrock-Alben zurück. Der Sammlerguide.

Mötley Crüe
Die filmische Umsetzung von Mötley Crües Lebensbeichte The Dirt lässt die Dekadenz der Achtziger wieder aufleben. Mit endlosen Kokslinien und willigen Gespielinnen werden die Klischees bedient — die Musik, die gleichsam den Soundtrack jenes Jahrzehnts prägte, rückt dabei in den Hintergrund.

The Treatment
Der abermalige Sängerwechsel hat The Treatment nicht geschadet: Die Briten klingen weiterhin nach einem Straßenkampf von AC/DC, Buckcherry und Krokus.

Alan Parsons
Gerade siebzig geworden, bereitet sich das Symphonic-Rock-Urgestein mit seinem neuen Album The Secret, das an den Sound der frühen Tage erinnert, auf seine bislang größte Tour vor.

L.A. Guns
Anderthalb Jahre nach ihrer unerwarteten Versöhnung und dem stattlichen The Missing Peace feuern Phil Lewis und Tracii Guns erneut aus allen Rohren: Mit The Devil You Know gelingt den US-Veteranen eine kratzbürstige Lehrstunde des echten Sleaze.

Vanden Plas
Vanden Plas sind und bleiben eine der wertvollsten Bands im internationalen Progressive Metal. Und auch eine der produktivsten: Bevor im Sommer ein opulentes Box-Set und etwas später im Jahr das bereist eingespielte neunte Studio-Epos The Ghost Experiment erscheinen, leben sich die Pfälzer an einem Rock-Oper-Projekt am Theater Pforzheim aus — eine aufwändige Crossover-Inszenierung des Everyman.

Pristine
Schwierige Zeiten inspirieren Künstler mitunter zu herausragenden Werken. Auch die Norweger Pristine bestätigen diese These: Ihr Blues-getränkter Vintage-Rock hat auf Road Back To Ruin noch weiter an Format und souveräner Klasse gewonnen.

Robert Randolph
Jahrelang probierte der Pedal-Steel-Virtuose so ziemlich alles aus, was man mit der eher im Country zu verortenden Wimmerkiste veranstalten kann. Sein neues Album setzt ganz auf packenden Soul, Swamp-Rock, Gospel und Blues — und auf Produzentenass Dave Cobb, der Brighter Days zu einer ganz besonderen Platte der amerikanischen Roots-Musik gemacht hat.

Devin Townsend
Mit dem bombastischen Empath erweitert Devin Townsend einmal mehr die Grenzen dessen, was sich als moderner Prog-Metal beschreiben ließe. Offenherzig bekennt sich das kanadische Multitalent zur Grenzenlosigkeit progressiver Musik.

Umphrey's McGee
Wer die Umphrey’s McGee live erleben möchte, dem bleibt wohl oder übel nichts anderes übrig, als weit zu reisen — zu gut ist das in Chicago beheimatete Jam-Prog-Sextett in den USA im Geschäft, als dass der mühsame Karriereneuaufbau in Europa einen Reiz hätte. Wie grundlegend anders der Stellenwert dieser Band in ihrer Heimat ist, wird bereits vor dem Einlass in die frühere Stahlfabrik Brooklyn Steel deutlich, wo die Umphrey’s McGee Mitte Februar drei Tage am Stück Quartier beziehen und den rund 2.000 Besucher fassenden Laden Abend für Abend nahezu ausverkaufen.

Marc Amacher Nach einem Intermezzo in der Glitzerwelt der TV-Popstars ist der Schweizer Marc Amacher zu seinen Wurzeln zurückgekehrt: Die dreckigen elektrischen Sounds seines neuen Albums Roadhouse zeigen seine ungebrochene Liebe zum Blues.

A New Revenge
Der vormalige Judas Priest-Sänger Tim „Ripper“ Owens hat sich auf seinen vielen Platten der jüngeren Zeit nicht immer mit Ruhm bekleckert. In dieser neuen Band mit den Szene-Urgesteinen Gitarrist Keri Kelli, Bassist Rudy Sarzo, Schlagzeuger James Kottak lässt er nichts anbrennen: Der moderne Hardrock von A New Revenge macht Sinn und Laune.

The Mute Gods
Mit Atheists And Believers veröffentlichen The Mute Gods ihr drittes Album in vier Jahren. Als Gast konnten die zwischen Art-Pop und modernem Prog changierenden Briten unter anderem Rush-Gitarrist Alex Lifeson gewinnen.

Jim Peterik And World Stage
Wenn Jim Peterik ruft, kommen sie alle: Der Survivor-Gründer hat sein Projekt World Stage wiederbelebt und feiert auf Winds Of Change mit hochrangigen Sängern üppiges AOR-Fest.

Hammer
Das Quintett aus der Bay Area zählt wohl zu den kuriosesten Fußnoten der Rockgeschichte. Ihr einziges Album aus dem Jahr 1970 darf sich rühmen, irgendwo zwischen frühem Hardrock, Progressive- und Jazzrock völlig eigenständig zu klingen.

Reese Wynans
Sein vielfältiges Keyboardspiel wurde und wird hochgeschätzt von Stevie Ray Vaughan, Buddy Guy oder Joe Bonamassa. Mit Sweet Release tritt Reese Wynans erstmals in seiner langen Karriere selbst in den Vordergrund.

Suzi Quatro
Suzi Quatro gibt keine Ruhe. No Control vereint alle Spielarten, in die die einstige Glam-Rock-Queen in ihrer langen Karriere vorgedrungen ist.

Grand Magus
Die schwedischen Riffmeister Grand Magus haben sich mit präzisen Riffs und zwingenden Hooklines einen Namen gemacht. Auf Wolf God klingen sie metallischer denn je und verleihen ihrem Sound mehr Druck und Aggressivität.

Mark Hollis
Das Größte, was Musik erreichen könne, sei eine Existenz außerhalb der Zeit, in der sie geschrieben wurde, hat Sänger Mark Hollis einmal gesagt. Ein Nachruf auf den Klang-Ästhetiker von Talk Talk.

The Monkeys
Ausgerechnet die Teenie-Idole The Monkees aus dem TV watschen die Fernseh- und Musikindustrie in ihrem schrillen Filmspektakel heftig ab. Bei ihren Fans fallen sie mit Head in tiefe Ungnade

RPWL
Mit ihrem aktuellen Album brechen die Freisinger Prog-Rocker RPWL mit ihrer Konzeptalben-Tradition und vertonen sieben Kurzgeschichten. Musikalisch befreit, erzählt Tales From Outer Space von außerirdischen Erdenbesuchern.

Daniel Norgren
Daniel Norgren ist ein Unikat: Auf der Bühne bedient der 1983 im schwedischen Borås geborene Künstler ein kurioses Sammelsurium oft selbstgebauter Instrumente gleichzeitig — auf Platte vermittelt seine Musik leidenschaftlich zwischen Ryan Adams und klapperndem Blues, der gerne Luther Dickinson, Tom Waits und auch mal die Rolling Stones streift.

Véronique Gayot
Zwischen Hardrock, Blues, Soul und Folk bewegt sich die französische Sängerin auf ihrem ersten Album. Den zehn Songs auf Wild Cat hat der deutsche Produzent, Komponist und Gitarrist Timo Gross seinen Stempel aufgedrückt.

Astral Doors
Die Schweden Astral Doors tun, was sie am besten können, und präsentieren auch auf ihrem neunten Album Worship Or Die Hardrock in der Tradition von Bands wie Dio, Rainbow und Black Sabbath.

Pendulum Of Fortune
Auch die zweite Zusammenarbeit von Sänger David Readman und Trommler Bodo Schopf ist stilistisch breit aufgestellt. Grundsätzlich aber bekennen sich Pendulum Of Fortune auf Return To Eden klar zum kernigen Heavy-Rock.