Das alles gibt's im neuen ROCKS

Auf CD:
1. Michael Monroe — ›One Man Gang‹ (02:24)
2. The Defiants — ›Hollywood In Headlights‹ (04:57)
3. Whiskey Myers — ›Gasoline‹ (03:59)
4. Kris Barras Band — ›Broken Teeth‹ (03:42)
5. Crobot — ›Low Life‹ (03:37)
6. KXM — ›Lightning‹ (04:41) (Edit)
7. Beth Hart — ›War In My Mind‹ (04:22)
8. Vultures Vengeance — ›Eye Of A Stranger‹ (04:23)
9. Donnie Vie — ›Breaking Me Down‹ (03:14)
10. Michael Lee — ›Heart Of Stone‹ (03:28)

Guns N' Roses (Titel-Special!)
Erfunden haben Guns N’ Roses den Sleaze nicht. Zur Revolution wurde der harte Gang-Rock’n’Roll von den Straßen L.A.s aber erst durch Appetite For Destruction. Es ist der formvollendete Gegenentwurf dessen, was die hochglanzpolierten Achtziger musikalisch wie gesellschaftlich vorbeteten — beißende und gefährliche Musik von harten Typen, denen man ihre barschen Texte über Drogen, Sex und Straßenkämpfe sofort abnimmt. Vier Jahre später führt sie Use Your Illusion in Erfolgssphären, in denen die Luft knapper wird: Der musikalisch eindrucksvolle Doppelschlag markiert den Anfang vom Ende einer Band, die den Hardrock der frühen Neunziger geprägt hat wie keine zweite.
 
Queen
Auf dem Höhenpunkt ihres Erfolgs suchen Queen Anschluss an die angebrochenen Achtziger. Zusammen mit Produzent Reinhold Mack erfinden sich die britischen Pomp-Rocker in München gleich mehrfach neu — und zelebrieren den Exzess in neuen Dimensionen. Der Wahnsinn hinterlässt hörbare Spuren.
 
Wishbone Ash
Vor über vierzig Jahren erheben Wishbone Ash den Twin-Gitarren-Sound zur Kunst, der auf Thin Lizzy und Iron Maiden folgenschweren Eindruck machen wird. Mit dem Filigran-Manifest Argus wird die Equipe 1972 unsterblich.
 
Iggy Pop (Mit Platten-Kommentierung!)
Free heißt das neue Album des legendären „Godfather of Punk“. Ist es Jazz oder vielleicht dunkler Art-Rock? Im Großen und Ganzen entzieht sich dieses Werk dem Wunsch, es überhaupt stilistisch zu verorten. Wir haben Iggy in Miami getroffen.
 
Alice Cooper
Mit einer besonderen EP erweist Alice Cooper dem Sound seiner Geburtsstadt Detroit und seinen Urhebern eine ganz persönliche Referenz.
 
Opeth
Relevant statt retro, natürlich statt nostalgisch: Mit In Cauda Venenum setzen Opeth ihre konsequente Unberechenbarkeit fort und entwickeln ihre ureigene Spielart des Progressive Rock weiter. In ihrer Muttersprache.
 
Black Star Riders
Immer souveräner spielt die Truppe mit ihrer Vergangenheit als Thin Lizzy — und macht auf Another State Of Grace zum ersten Mal die alte Band von Sänger Ricky Warwick zum Stilelement: The Almighty.
 
Eloy
Frank Bornemann setzt seine Artrock-Oper über das Leben der Freiheitsheldin Jeanne d’Arc fort. Musikalisch baut er ganz auf den typischen Eloy-Sound der siebziger Jahre.
 
Rory Gallagher (Im Sammlerguide)
Mit einer erfrischenden Legierung aus Rock, Blues, Jazz und Folk revolutioniert der Ire die Heavy-Blues-Szene der frühen Siebziger und wird 1974 zum Volkshelden.
 
Hedvig Mollestad Trio
In klassischer Power-Trio-Besetzung operiert Fusion-Gitarristin Hedvig Mollestad seit zehn Jahren im Niemandsland zwischen Jazzrock und rockigem Jazz. Angstlose Grenzüberschreitungen charakterisieren auch ihr jüngstes Album Smells Funny.
 
The Neptune Power Federation
Die Australier mit der extravagant kostümierten Sängerin Imperial Priestess Screaming Loz Sutch scheinen geradewegs einem UFO entstiegen zu sein. Leidenschaftlich und durchgeknallt kreuzen sie auch auf ihrer vierten Platte Space-Rock, Glam- und Hardrock.
 
Allman Betts Band
Wenn die Söhne zweier legendärer Mitglieder der Allman Brothers eine gemeinsame Band starten, ist das allein ein Ereignis. Die Allman Betts Band ist aber souverän genug, um aus eigener Kraft zu bestehen.
 
The Defiants
Unter anderem Namen führen Danger Danger die härtere Inkarnation ihrer Band fort, die 1993 mit Sänger Paul Laine eingeläutet und viel zu schnell wieder beendet wurde. Zokusho ist ihr Zweitwerk und eine der charakterstärksten Platten im Hard- und Melodic-Rock.
 
Wellbad
Auf Heartbeast vertont Daniel Welbat wohl durchdachte Textgeschichten in einem weitsichtigen Blues-Ansatz, der Reminiszenzen an Tom Waits und Dr. John ebenso zulässt wie Jazz, Vintage-Rock und Electro-Blues.
 
Beth Hart
War In My Mind heißt das neue Album von Beth Hart. Einmal mehr setzt sich die kalifornische Sängerin mit ihrem Leben auseinander — und zeigt sich verletzlich.
 
Vultures Vengeance
Der mystisch-melancholische Heavy Metal von Vultures Vengeance tönt nach den späten amerikanischen Achtzigern — stammt aber aus Italien und ist ganz aktuell: Fates Warning, Crimson Glory und frühe Queensrÿche haben sich im eigensinnigen Sound der Debütanten niedergeschlagen.
 
Liam Gallagher
Persönlich und musikalisch hat der Sänger von Oasis einen Lauf. Why Me? Why Not. bietet erstklassige Rock’n’Roll-Unterhaltung und selbst einen Frieden mit seinem Bruder und Erzrivalen Noel schließt er nicht aus.
 
Roxy Blue
27 Jahre nach Want Some? ein Zweitwerk mit gänzlich anderem Sound zu veröffentlichen, ist nicht gerade ein klassisches Comeback. Mit Roxy Blue spalten die Tennessee-Hardrocker die Anhängerschaft vergangener Tage.
 
Drivin N Cryin
Drivin N Cryin haben nach vier EPs in Folge zum Album zurückgefunden. Mit Live The Love Beautiful schließt das bestgehütete Rock’n’Roll-Geheimnis Amerikas zudem den Kreis zu seinen frühen Werken.
 
Axxis
Gleich ihr Erstling Kingdom Of The Night entpuppte sich Ende der Achtziger als das bestverkaufte Debüt einer deutschen Hardrock-Band überhaupt. Seit drei Jahrzehnten sind Axxis nun bereits eine feste Genregröße, die ihr Dienstjubiläum mit gleich mehreren neuen Veröffentlichungen feiern wird. Sänger Bernhard Weiß erinnert sich an die Anfänge.
 
Crashdïet
Fünftes Album, vierter Sänger: Nach einer selbstverordneten Auszeit schauen die vom Pech verfolgten schwedischen Sleazer mit ihrem neuen Frontmann Gabriel Keyes und dem überzeugenden Rust wieder hoffnungsvoll in die Zukunft.
 
Black Label Society
Zwei Dekaden ist es her, dass Ozzy-Gitarrist Zakk Wylde mit eigener Band einen neuen Dampfwalzen-Sound fand. Das Debüt von Black Label Society erfuhr unlängst eine Jubiläums-Neuauflage.
 
Spread Eagle
Der Neubeginn ist selbstbestimmt und einzig der Musik gewidmet: Mit Subway To The Stars versucht Sänger Ray West, die Wunden seines geplatzten Traums zu heilen und den Kreis für Spread Eagle zu schließen.
 
Curse Of Lono
Die Stunden nach Mitternacht können äußerst fruchtbar sein: Auf 4am And Counting offenbaren die Roots-Rocker Curse Of Lono eine weitere dunkle Schattierung ihres Sounds.
 
u.v.m.