Das alles gibt's im neuen ROCKS

Auf CD

1. Ohrenfeindt — ›Das Geld liegt auf der Straße‹ (03:52)
2. Ace Frehley feat. Lita Ford — ›Jumpin’ Jack Flash‹ (03:30)
3. Jesper Binzer — ›Save Your Soul‹ (04:02)
4. Fates Warning — ›Here Comes The Rain‹ (04:16)
5. Gotthard — ›Need To Believe‹ (04:09)
6. Armored Saint — ›Standing On The Shoulders Of Giants‹  (04:58)
7. DarWin — ›Future History‹ (04:50)
8. Phil Campbell And The Bastard Sons — ›Son Of A Gun‹ (03:00)
9. JD Simo — ›One Of Those Days‹ (03:16)

AC/DC (Power Up-Special)
Führt man sich vor Augen, was sich seit der Fertigstellung von Rock Or Bust bei AC/DC alles zugetragen hat, darf man durchaus emotional werden: Am 13. November erscheint ein neues Album der Hardrock-Heiligen — und ein unerwartet starkes noch dazu! Wir haben lange mit Angus Young über die Entstehung von Power Up gesprochen. Und auch Toningenieur Mike Fraser weiß Interessantes zu berichten, der die Band seit 1990 im Studio begleitet und tiefe Einblicke in die Entstehung dieses womöglich letzten Studio-Albums von AC/DC gewährt. Ergänzt wird unser Titel-Special um eine ausführliche Werkskommentierung, in der auch der 2017 verstorbene Malcolm Young nochmals zu Wort kommen darf. Eine Rezension von Power Up gibt's ebenfalls.

Blue Öyster Cult
Kryptische Texte voll bizarrer Poesie, geheimnisvolle Plattencover und düstere Riffs: Von allen Rockbands, die in den frühen Siebzigern für Aufsehen sorgen, sind Blue Öyster Cult die wohl mysteriöseste. Nach 19 Jahren glänzen sie wieder mit einem neuen Album: Auch auf The Symbol Remains bleiben sie schwer greifbar.

Ace Frehley
Erneut spürt der einstige Gitarrist von Kiss seinen Einflüssen nach und hält seine Bewunderung für die Beatles, Rolling Stones, Deep Purple oder auch Led Zeppelin auf einem Cover-Album fest. Gäste wie Lita Ford und Robin Zander unterstützen Ace Frehley auf Origins Vol. 2.

Black Stone Cherry
Nachdem Black Stone Cherry zwei Alben lang die geerdeten Südstaaten-Rocker aus sich herauskitzelten, die ihren charakteristischen Groove-Sound beherzt in die Rock-Tradition der Siebziger übersetzten, gönnt sich das Quartett aus Kentucky wieder mehr Politur. Der Weg zu The Human Condition war steinig.

Desmond Child
Sein hymnisches Songwriting hat den harten Rock der Achtziger maßgeblich geprägt, Kiss durch schwierige Zeiten manövriert, Bon Jovi zu Superstars gemacht und Aerosmith ein enormes Comeback ermöglicht. Desmond Child zählt seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Komponisten und Produzenten des Musikgeschäfts.

Fates Warning
Vier Jahre nach dem kompakten Theories Of Flight erscheint das nächste Monument der amerikanischen Progressive-Metal-Paten: Musikalisch tastet Long Day Good Night den kunstfertig verfolgten Karriereweg von Fates Warning ab — und doch orientiert sich die Gruppe auf seinem neuen Album konsequent nach vorn.

Peter Green
Fünf Jahre reichen dem Gründer der einflussreichen Fleetwood Mac, um als einer der gefühlvollsten Blues- und Rock-Gitarristen in die Geschichte einzugehen. Sein Lebensweg ist tragisch.

Armored Saint
Respekt vor der Identität trifft auf kreative Freiheit: Armored Saint stehen auch weiterhin für maximal eigenständigen Heavy Metal, der keinerlei Klischees kennt. So frisch und gut wie auf ihrem achten Studio-Album Punching The Sky klangen die Veteranen zuletzt auf Symbol Of Salvation.

Ohrenfeindt
Mit kernigem Riff-Rock zwischen Rhino Bucket und AC/DC haben Ohrenfeindt den Spaß an deutschen Texten gelehrt. Nun liefert das Reeperbahn-Trio in Das Geld liegt auf der Straße sein Meisterstück in Songs und Sound.

Jesper Binzer
Unerwartet schnell hat der Sänger von D-A-D seine zweite Solo-Platte aufgenommen. Save Your Soul ist soundgewaltiger geraten, ansonsten der Musik der dänischen Hardrock-Originale aber erfreulich eng verbunden.

Motorpsycho
Die Souveränität und die Spiel- und Erschaffungslust, in der Motorpsycho mit ihrer Musik jonglieren, hat sie zu der spannendsten psychedelischen Prog- und Heavy-Rock-Formation unserer Zeit wachsen lassen. Mit The All Is One beschließen die Norweger eine Album-Trilogie, die vor zwei Jahren mit The Tower begann.

Pride Of Lions
Im November wird Jim Peterik 70 Jahre jung. Die ungebrochene Energie des Mitbegründers von Survivor durchleuchtet auch das sechste Album seiner Formation Pride Of Lions.

Fish
Mit Weltschmerz und einer Tour will Fish seine Karriere als Musiker beenden. Auf dem opulenten Doppelalbum breitet der einstige Sänger von Marillion seine melancholisch-düstere Sicht auf den Zustand der Welt aus.

The Flower Kings
Nur ein Jahr nach Waiting For Miracles veröffentlichen The Flower Kings das Doppelalbum Islands. Über neunzig Minuten lang nehmen sich die schwedischen Prog-Könige darauf alle musikalischen Freiheiten.

Rick Wakeman
Der Yes-Tastengott entdeckt den Bombast wieder: Rick Wakeman hat seine schweren Keyboard-Geschütze entstaubt und erkundet zugleich die Stille. Auf The Red Planet schlägt er einen Bogen zu seinen klassischen Werken der Siebziger.

Joe Bonamassa
Stärker nach Classic Rock klang der Bluesrock-Virtuosen nie: Unter Mitwirkung von britischen Koryphäen wie Bernie Marsden oder Jools Holland entstand in den Abbey Road Studios Royal Tea.

Live-Special: Konzert-Konserven (Teil 3)
Mit Queen, Europe, D-A-D, Johnny Winter, Taste, Blackberry Smoke, Guns N’ Roses, Journey, Anthrax u.a.

Brother Firetribe
Von der globalen Krise sind auch die AOR-affinen finnischen Hardrocker nicht unberührt geblieben. Die gute Laune lassen sich Brother Firetribe dennoch nicht verderben. Das spritzige Feel The Burn überzeugt — auch ohne Hommage an die Achtziger.

Tyler Bryant & The Shakedown
Statt wie gewohnt die Energie ihrer Live-Auftritte im Studio zu reproduzieren, richtet Rampensau Tyler Bryant seinen Blick nunmehr nach innen. Konsequent verzichten die Heavy-Rocker auf Pressure auf die großen Rock’n’Roll-Gesten.

Lucifer’s Friend
Nach seiner Trennung von Uriah Heep kehrte John Lawton zu seinen früheren Kollegen zurück: Mit Mean Machine schufen die Hamburger Lucifer’s Friend ein stolzes Hardrock-Album, das mächtig mit der NWoBHM flirtet. Es blieb 34 Jahr lang ihr letztes.

Snowy White
Auch ohne seine White Flames wurde Something On Me zur eindringlichen Liebeserklärung an den Blues. Für die musste der einstige Thin Lizzy-Gitarrist Snowy White gleich doppelt improvisieren.

Orianthi
An der Seite von Alice Cooper wurde Orianthi einem größeren Rockpublikum bekannt. Auf O begibt sich die australische Gitarristin ins Grenzgebiet von lupenreinem Pop und Heavy-Rock.

The Pineapple Thief
Die Vorstellung, es gebe verschiedene Wahrheiten, gewinnt immer mehr Anhänger. Bruce Soord reflektiert in seinen Texten diese erschreckende Entwicklung, seine Band The Pinapple Thief liefert dazu eher freundliche Musik.

Jakko M. Jakszyk
Die berstende Spannung, die seine Stammformation live entfacht, überführt Jakko Jakszyk in eigene Songs: Der King Crimson-Frontmann versteht es, den Frippschen Wahnsinn zu bändigen.

Seether
Auf ihrem achten Album Si Vis Pacem, Para Bellum destillieren Seether ein mitreißendes Gemisch aus Alternative Metal und leicht zugänglichem Post-Grunge.

Torch
Mit ihrer Mischung aus britischem, deutschem und amerikanischem Metal gehörten Torch zu den Vorreitern der schwedischen Szene. Mit Reignited gelingt dem wiedervereinten Quintett ein würdiges Spätwerk — 36 Jahre nach dem letzten Album.