Reviews
The Union
The Union
Payola Music
Die bipolare Welt
Lange vor der Fertigstellung dieses Albums hatte Gitarrist Luke Morley bereits angekündigt, sein Kooperationsprojekt mit Sänger Pete Shoulder (von den englischen Bluesrockern Winterville und zudem Songschreiber für US-Blueser Little Milton und andere) würde stilistisch offener und abwechslungsreicher ausfallen als die Musik der britischen Traditions-Hardrocker Thunder, die er fast zwanzig Jahre lang als stilvoller Gitarrist mit hervorragenden Liedern bestückte.
Das stimmt insofern, als The Union im Grunde zweipolig musizieren. In den härteren Momenten erinnern sie wie selbstverständlich an schroffere Thunder mit Sound-Anlehnungen an Led Zeppelin. Weitaus gehaltvoller und mit echtem Esprit ausgestattet sind sie jedoch immer dann, wenn sie es ruhiger angehen und mit Blues, Folk, Soul und Country spielen wie in ›Saviour‹, ›Come Rain, Come Shine‹, dem Versprechen ›This Time Next Year‹ oder ›Lilies‹: In dieser Umgebung erst scheint sich Shoulder als extrem beseelter Sänger mit einem Timbre zwischen Chris Cornell, David Coverdale und Richie Kotzen richtig wohlzufühlen. Auch Morleys Beiträge gewinnen abseits ausgetretener Thunder-Pfade erst richtig an Gewicht. Unbedingt anhören: Das melancholische ›The Space Between Us‹.
Daniel Böhm
Carsten
03.04.2012
17.20 Uhr
Leserwertung: 




EIne Bereicherung für die Rock-Welt. Egal ob abwechslungsreicher als THUNDER oder nicht. Die Jungs haben ein Gefühl um seelenbehaftete Songs zu schreiben. Egal ob ruhig oder schroffig. Black Mondayist der Groove-Burner schlechthin. Die Platte gewinnt an Klasse je öfter man sie immer mal wieder rauskramt. Auch der Nachfolger hat einige starke Songs drauf.
Suridoku
03.04.2012
18.11 Uhr
Leserwertung: 




Auch der Nachfolger hat einige starke Songs drauf.Der schlägt das Debüt in jeder Hinsicht. War glaube ich auch im Jahresrückblick bei Highlights 2010 gelistet, wenn ich nicht daneben liege. So gehaltvoll dürfen The Union gerne weitermachen!
