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Mike Portnoy verlässt Dream Theater

Mike Portnoy hat nach 25 Jahren überraschend Dream Theater verlassen. In einem offiziellen Statement gab er seinen Beschluss bekannt.
Sein Leben bestünde seit einem Vierteljahrhundert aus pausenloser Arbeit an der von ihm gegründeten Band. Die permanente Album-Tour-Mühle habe ihn mürbe und müde gemacht. Der Vorschlag, mit Dream Theater eine Regenerationspause einzulegen, wurde von den übrigen Bandmitgliedern abgelehnt.
Zudem haben ihm die zuletzt absolvierten Konzerte als Schlagzeuger von zum Teil stilfremden Combos wie Avenged Sevenfold oder Transtlantic verdeutlicht, dass ihm Musizieren außerhalb von Dream Theater inzwischen wesentlich mehr Freude bereitet. Er habe feststellen müssen, dass sein Herz heute weitaus stärker an anderer Musik hängt.
Dream Theater haben in einer eigenen Stellungnahme auf ihrer Homepage den Ausstieg bedauert. Dennoch will die Band bereits im Januar 2011 mit den Aufnahmen eines neuen Albums beginnen und anschließend auf Welttournee gehen. Wer Portnoy ersetzen wird, ist nicht noch bekannt.
Es ist der zweite tiefe personelle Einschnitt in die Karriere der Prog-Metal-Legende aus New York. Bereits 1994 trennten sich Dream Theater von ihrem kreativen Keyboarder Kevin Moore — mit massiven Auswirkungen auf den weiteren Sound der Gruppe.
Stefan
10.09.2010
06:34 Uhr
Ich vermute mal folgendes : Mike Portnoy tobt sich die nächsten 1-3 Jahre auf diversen Nebenspielwiesen aus und dann gibts eine große Reunion mit Dream Theater…
Simon Frei
10.09.2010
21:15 Uhr
Hoffentlich konzentriert er sich nun mehr auf Transatlantics, die gefallen mir besser als Dream Theater.
Jens Lorenz
17.09.2010
10:30 Uhr
Na, also ehrlich gesagt, hat Portnoy schon länger auf anderen musikalischen Feldern gewildert und dies -meiner Ansicht nach- auch eher negativ bei Dream Theater eingebracht. Die klangen eh nicht mehr nach einer Band sondern eher nach der Mike Portnoy-ich-mache- was-ich-will-und-keiner-hat-sich-da-zu-äußern-Band”. Ist doch prima, vielleicht machen die dann auch so einen Trotz-Coup wie Spock’s Beard ohne ihren erleuchteten “Neal Morse” und bringen wieder Klassealben auf den Markt. Wird mal wieder Zeit.
