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Nachhaltige Energien

Feature (26.07.2010, 10:23 Uhr von Daniel Böhm) - Jetzt kommentieren


Sweet Fist ist bereits das vierte Studiowerk von Super 400. Die musikalische Vision ist klar wie nie: 14 Jahre nach der ersten Jam-Session gelingt dem Power-Trio aus New York der große Wurf.

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Sweet Fist ist bereits das vierte Studiowerk von Super 400 — allerdings das erste, das unter hochprofessionellen Bedingungen entstand. Einen ganzen Monat lang hatten sich Sänger und Gitarrist Kenny Hohman, Bassistin Lori Friday und Schlagzeuger Joe Daley in den geschichtsträchtigen Ardent-Studios in Memphis verschanzt, erzählt Friday. Ein inspirierender Ort: Sam & Dave und Isaac Hayes gingen dort ein und aus, aber auch Bob Dylan, Led Zeppelin, ZZ Top und Stevie Ray Vaughan nahmen ihre Musik auf.

»Dieses Album entstehen zu sehen, war die schönste und glücklichste Zeit meines Lebens. Unser Toningenieur Jason Latshaw hat sofort verstanden, wie Super 400 funktionieren, und hat mit uns wie ein viertes Bandmitglied gearbeitet. So etwas ist großes Glück.« Auch dies mag dazu beigetragen haben, dass die neue Platte den Vorgänger 3 And The Beast in ziemlich allen Belangen zur Nichtigkeit degradiert. Stücke wie ›Push Back Now‹ wirkten darauf wie der angestrengte Transfer zeitgenössischer Groover wie Incubus ins trockengelegte Classic-Rock-Format.

Nun scheint diese Übertragung abgeschlossen und das Ergebnis der Band ins Blut übergegangen zu sein. Als markante Paten des eigensinnigen Sounds haben Cream, Trapeze, Glenn Hughes, Free und die Black Crowes an Dominanz gewonnen: von allem ein bisschen und verdammt clever für den Gebrauch im spielwütigen Power-Trio reduziert.

Eine ganz natürliche Entwicklung, betont Friday. »Britischer Blues und amerikanischer Soul — das ist unsere Basis, von der wir zu Erkundungen aufbrechen. Wir haben in den letzten Monaten ganz besonders hart an uns gearbeitet und sind nicht zuletzt durch unsere vielen Konzerte auf eine Energiequelle gestoßen, von der wir noch weit über Sweet Fist hinaus zehren werden.«

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