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Aerosmith: Rocks (1976)
Noch geht es für Aerosmith steil nach oben: Mit ihrem vierten Album werden sie in der neuen Welt als legitimer Nachfolger von Led Zeppelin gefeiert.
Aerosmith
Rocks
(1976)
Das Vorgängeralbum Toys In The Attic (darauf enthalten: ›Sweet Emotion‹ als hypnotisierender Jahrhundertsong) sowie die anschließende Tour lassen Aerosmith nicht bloß zu einem der erfolgreichsten Rock-Acts Amerikas aufsteigen. In der neuen Welt wird die Formation als legitimer Nachfolger von Led Zeppelin gefeiert. Rocks transportiert durchdringend wie kein zweites Œuvre von Aerosmith den Larger-than-life-Habitus und wissende Unfehlbarkeit. Der Opener ›Back In The Saddle‹ ist nur der Anfang. Rotziger und viel härter als zuvor, das Testosteron ist mindestens genauso hoch dosiert wie die harten Drogen, welche die Band inzwischen konsumiert. Noch wirken sie als Katalysator und ermöglichen Diamanten wie ›Lick And A Promise‹, ›Rats In The Cellar‹ oder die höllische Heavy-Walze ›Nobody’s Fault‹. Ein Stück Rockgeschichte. (db)
Aus: Titelgeschichte ROCKS Ausgabe 8, Heft 01/2009
freis
12.04.2010
18:08 Uhr
Rocks ist schon ein Meilenstein der Rockgeschichte aber Dream On stammt nicht von Toys in the Attic, sondern von dem selbstbenannten Debut der Band aus dem Jahre 1973.
Stimmt. Im Sog des Erfolgs von ›Sweet Emotion‹ ist ›Dream On‹ ein zweites Mal als Single ausgekoppelt worden und wurde erst mit zwei Jahren Verspätung ein Hit (Platz sechs der Charts). So war’s gemeint - und so steht’s auch im Heft. Keine Ahnung, was mich da beim Zusammenbau des Online-Textes geritten hat. Ich korrigiere es gleich, danke für den Hinweis!
