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Joe Bonamassa
Geschrieben: 11. März 2012 10:07 —   [ Ignorieren ]  
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Joe Bonamassa, 09.März 2012. Leipzig, Auensee.
Ich kam ein paar Minuten zu spät, Bonamassa hatte pünktlich angefangen und spielte gerade „Dust Bowl“, diesen großarigen Titelsong der gleichnamigen Platte. Wie alles an diesem Abend im XXL –Format, mit einem bemerkenswerten Breitwand –Sound. Er schafft es, die gesamte Bluesrock, (muss es besser ROCKBLUES heissen?)  - Palette zu zelebrieren. Die Gitarrenmagie, die er dabei entfacht und mit der er sein Auditorium auch 100 % bekommt, reicht vom gerade und senkrecht runtergedonnerten Stampfer (The Ballad of John Henry ) über den unter die Oberfläche gehenden Klassiker bis tief in die Seele der Materie eindringenden „Slow Gin“ .
Lässt dabei stets hinter den Horizont des Genres schauen.  Irgendwann auch der Einbau eines überragenden Solo - Akustik –Sets.
These: Bonamassa ist DER rechtsgültige Gallagher –  Nachfahre. Jedenfalls ist man unter der Impression des Abends gerne dieserart gelagerten Gedanken anhängig. 2,5 Stunden Spielzeit sind fanfreundlich und viel zu schnell vorbei. Im Zugabenteil das (mutige)  countrylastige – Cohen Cover „Bird“, zum guten Ende dann gar noch ein paar Jimi – Page –Zitate im ausufernden „Just Got Paid“.  Formidabel. Ganz großes Ohrenkino.  Hingehen, wenns irgendwie geht!
Setlist:
1.  Slow Train
2.  Last Kiss
3.  Midnight Blues (Gary Moore cover)
4.  Dust Bowl
5.  You Better Watch Yourself
6.  Sloe Gin
7.  The Ballad of John Henry
8.  Lonesome Road Blues
9.  Song of Yesterday
10.  Steal Your Heart Away
11.  Blues Deluxe (Jeff Beck cover)
12.  Young Man Blues (The Who cover)
13.  Woke Up Dreaming
14.  Django
15.  Mountain Time
Zugaben:
16.  Bird on the Wire (Leonard Cohen cover)
17.  Just Got Paid (ZZ Top cover)

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Geschrieben: 11. März 2012 18:02 —   [ Ignorieren ]   [ # 1 ]  
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Teilzeit-Rocker
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Hallo Bob,
vielen Dank für den tollen Bericht. Ich musste mich vor einer Woche zwischen Joe Bonamassa und Beth Hart entscheiden, da eigenartigerweise beide am selben Abend in München auftraten. Ich habe allerdings Beth Hart gewählt. Du bestätigst meinen letztjährigen Eindruck vom Black Country Communion Auftritt. Seitdem schätze ich Joe Bonamassa auch sehr.

Viele Grüße
Hermann

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Geschrieben: 11. März 2012 18:43 —   [ Ignorieren ]   [ # 2 ]  
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Teilzeit-Rocker
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klar doch, Hermann! Dein Bericht über Beth Hart war gleichfalls sehr lesenswert!!!

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Geschrieben: 12. März 2012 11:29 —   [ Ignorieren ]   [ # 3 ]  
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Bob Taylor - 11. März 2012 10:07

These: Bonamassa ist DER rechtsgültige Gallagher –  Nachfahre. Jedenfalls ist man unter der Impression des Abends gerne dieserart gelagerten Gedanken anhängig.


Ich mag Bonamassa gerne, aber womit genau untermauerst Du Deine recht gewagte These? Rory war richtig geerdet und hatte immer Dreck unter den Fingernägeln. Joe ist der tonversessene Perfektionist, praktisch der Herr Pink Floyd des Bluesrock…  cheese Ich sehe da ehrlich gesagt keine Parallelen….

Für Essen hatte ich eider keine Karte mehr bekommen downer

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Geschrieben: 28. März 2012 20:06 —   [ Ignorieren ]   [ # 4 ]  
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toric66 - 11. März 2012 18:02

... Ich musste mich vor einer Woche zwischen Joe Bonamassa und Beth Hart entscheiden, da eigenartigerweise beide am selben Abend in München auftraten. Ich habe allerdings Beth Hart gewählt. ...

Viele Grüße
Hermann


So - 2. Versuch.
Hoffe mal, diesmal läuft alles richtig und der beitrag bleibt drin ...


Du hättest zu Joe gehen sollen - da hätteste beide auf einer Bühne erlebt!
Ihr Konzert scheint wohl etwas kürzer gewesen zu sein - zum Zugabenteil kam sie nämlich mit auf die Bühne ...

Und das war aber sowas von geil!

Kannte von ihr vorher eigentlich nur den Namen und selbst die gemeinsame CD der beiden hatte ich nicht, obwohl ich sonst eigentlich alles von Joe habe ...
Nach dem Konzert hab ich sie mir allerdings sofort gekauft.

Verdammt - hat die eine geile Stimme!!!

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