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2112 (1976)

Feature (21.07.2011, 12:56 Uhr von Thomas Zimmer) - 6 Kommentare


Ohne sich vom Hardrock zu verabschieden, erschaffen Rush eine erste, sehr eigenwillige und nie kopierte Definition des Crossover-Genres Progressive Metal.

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Rush
2112 (1976)

Mit dem epischen 2112 gelingt den Kanadiern 1976 der internationale Durchbruch. Das Album markiert eine eine musikalische Veränderung: Ohne sich vom Hardrock zu verabschieden, erschaffen Rush eine erste, sehr eigenwillige und nie kopierte Definition des Crossover-Genres Progressive Metal. Was bei Rush nicht gleichzusetzen ist mit Gefrickel.

Massive Riffs, die noch immer Led-Zeppelin-Einflüsse spüren lassen, wechseln ab mit lyrischen Passagen. Der Titelsong (eine siebenteilige Suite!) zeichnet das düstere Bild einer total überwachten Zukunft als Wechselbad von Tempi, Takten und Stimmungen. Auf der B-Seite zeigen sie, dass sie inzwischen auch zu schlüssigen, wirklich zupackenden Dreiminutensongs fähig sind. Für die meisten Fans der erste wirkliche Rush-Klassiker.

6 Kommentare
1
glamster
glamster's avatar
21.07.2011
13:20 Uhr

Lieblings-Alben von Rush zu benennen, ist bei dem Output überwältigender Musik echt nicht leicht, aber 2112 ist bei mir ganz weit vorne. Zu diesem Album komme ich immer wieder zurück, weil es etwas urwüchsiges an sich hat. DAs hat mir in der Synthie-Phase der Achtziger ziemlich gefehlt. Wobei auch hier tolle Alben entstanden sind

2
rockpanther
21.07.2011
18:10 Uhr

Ja, da stimme ich dem Herrn mit dem Angelcover zu. Die 80er waren eine echte Herausforderung für alteingesessene Progrockbands, nur wenige haben den Sprung in die “New Wave -und Synthiephase” heil überstanden und konnten sogar ihre Umsätze noch einmal steigern (Genesis, Yes, King Crimson oder die Herren unter dem Namen Asia). Sie haben sehr interessante Alben fabriziert, insbesondere YES konnten mit 90125 bei mir punkten. Was RUSH angeht, finde ich, ist den Kanadiern doch eigentlich bei aller Perfektion nie ein wirklich schlechtes Album passiert. Und trotzdem: Wenn ich etwas richtig Urwüchsiges aus den rockigen 70ern hören möchte, dann lege ich zumindest auch 2112 auf (kommt gléich hinter Bostons Debüt!)...

3
rockpanther
21.07.2011
18:11 Uhr

...wobei jethro Tull eigentlich nur zwei 80er Hammeralben gemacht haben: “Crest Of A Knave” und “Rock Island”...

4
hunziobelix
hunziobelix's avatar
22.07.2011
10:58 Uhr

Für mich war/ist und bleibt die “2112” mein absoluter Fave von Rush!!!!

5
rockpanther
23.07.2011
13:18 Uhr

Rush haben mit diesem Album ein Hammerstück abgeliefert, keine Frage, es ist womöglich das beste Album von Rush. Angesichts dieser Fülle von erstklassigen Alben -auch aus viel kritisierten den 80ern-sticht dieses Album aber besonders hervor. ABER: was ist mit “Moving Pictures”? Ebenfalls ein Knaller, aber es hat nicht die Wärme wie 2112.  Aber das sind ja schon die 80er, oder???

6
Harry W.
31.07.2011
20:39 Uhr

Ein wahrer Klassiker, der einfach nicht alt wird. Wurde sogar im Live Set des Frankfurt-Konzerts berücksichtigt. Die Herrschaften haben gespielt wie von einem anderen Stern (wenn das live wirklich “live” war)...

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